Kommunikation in neuen Kontexten - Der Computerrahmen als Voraussetzung computervermittelter Kommunikation

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GRIN Verlag, Apr 6, 2005 - Language Arts & Disciplines - 13 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,3, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Mediatisierte interpersonale Kommunikation, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Form der menschlichen Interaktion ist durch Regeln geprägt, welche eine vernünftige Kommunikation überhaupt erst möglich machen. Diese Regeln sind allerdings keine feststehenden und generell gültigen Verhaltensnormen, sondern eher ein ganzes „Regelwerk“, das es je nach Situation, Art der Kommunikation und Kommunikationspartner neu anzuwenden gilt. Zunächst muss also herausgefunden werden, in welchem Rahmen man sich befindet, ehe man beginnt zu interagieren. Erst wenn man einen (oder auch mehrere) Rahmen richtig identifiziert, machen menschliche Interaktionen Sinn, bzw. sie werden verständlich und wir werden in die Lage versetzt richtig darauf zu reagieren. Die Veränderung von Kommunikation bringt also neue Handlungsanweisung mit sich, oder man könnte auch sagen, das bestehende Regelwerk muss auf diese Veränderung angewandt werden, sodass also auch dann, wenn ein neues technisches Medium zur Vermittlung von Kommunikation unsere Möglichkeiten erweitert, also neue Rahmen schafft, diese aus Erfahrungen bestehende Organisationsprinzipien neu ausgerichtet werden müssen. So auch bei der computervermittelten Kommunikation: alte Grenzen (geographische, zeitliche usw.) verlieren an Bedeutung, neue Grenzen (eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten) kommen hinzu. Dieser Verschiebung von Rahmenbedingungen muss in der Kommunikation Rechnung getragen werden, will man die computervermittelte Kommunikation nicht als chaotisch, sondern ebenfalls als sinnvoll ansehen.
 

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3.1.2 Verlust metakommunikativer 3.1.3 Virtualisierung allerdings Aussage befindet Beispiel bestimmte Situationen Beteiligten Beziehungsentwicklung beziehungsrelevante Chatrooms Chats Chef und Angestellten Computer Computerrahmen computervermittelte Kommunikation dargestellt durchaus eigene Identität Entkontextualisierung Erving Goffman Erwartbarkeiten face-to-face-Kommunikation Form der Kommunikation Frankfurt a.M. funktioniert geht geringer sozialer Präsenz gerissen geschaffen grundlegendes Handlung hinlänglich richtige Vorstellung Höflich Identität des jeweiligen Imagination und Egalität Information ernst gemeint innovative Codierung Internetplattformen interpersonale Interaktion interpersonale Kommunikation interpretationsfördernde Elemente inwieweit jeweilige Situation jeweiligen Gegenüber klare Rahmen Kommunikation ohne Kontext Kommunikationsform Kommunikationspartner Kommunikationsplattform im Internet Kompetenz Kriterium Medien Medienidentität Medium mit geringer meisten Fällen Mensch seine Wirklichkeit menschliche Interaktion metakommunikativen Elemente muss neue Kontexte neue Orientierungsmöglichkeiten neue Rahmen nonverbale Orientierungshilfe Örtlichkeit Plattform Rahmen spricht Rahmenanalyse Rahmenbedingungen reale Räumlichkeiten realen Raumes Regeln Regelwerk Rekontextualisierung Resümee sinnvolle sodass soll somit Soziale Rahmen Stigmata tatsächlichen technischen Medium thematisch geordnet thematischen Kontextes unsere Verhaltensregeln Verlust des realen Verlust metakommunikativer Sprachelemente Willems zeitlichen Verlauf

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