Kompetenzorientiertes Marketing: Ein ressourcenorientierter Ansatz im Marketing

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GRIN Verlag, Jan 13, 2004 - Business & Economics - 118 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: keine Benotung, nur angenommen, Universität Zürich (Institut für Strategie und Unternehmensökonomik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Kompetenzorientierten Marketing kommt der Versuch zum Ausdruck, eine erweitertes und umfassenderes Marketingverständnis zu schaffen. Das bisherige Marketingverständnis mit seiner Markt-, Wettbewerbs- und Umweltorientierung wird um eine Beziehungs-, Ressourcen- und Prozessorientierung ergänzt. Das Kompetenzorientierte Marketing stellt einen weiteren Entwicklungsschritt in Richtung eines sich neu abzeichnenden Marketingparadigmas dar, welches sich aus verschiedenen Marketingströmungen der vergangenen Jahrzehnte zusammensetzt und langsam Gestalt annimmt. Dieses Paradigma fokussiert auf Kunden, Ressourcen, (Kern-)Kompetenzen, Prozesse, Beziehungen, Netzwerke etc. und kann als notwendige Weiterentwicklung des Marketing in einem sich ständig und tiefgreifend verändernden hyperkompetitiven Umfeld betrachtet werden. Es dient zudem der Ablösung des alten, transaktionsorientierten, funktionalen und reaktiven Marketingverständnisses. Das Marketing-Management der Zukunft konzentriert sich auf Wertschöpfungsprozesse zur Generierung von Customer Value und nicht zuletzt auf Shareholder Value. Dabei beschäftigt es sich mit der Identifikation und Beschaffung von strategisch wichtigen Ressourcen, der Umsetzung von Ressourcen in Wettbewerbsvorteile sowie dem Aufbau und der Weiterentwicklung von (Kern-) Kompetenzen. Sein Wirkungsbereich durchdringt sämtliche Unternehmensebenen und Phasen der Wertschöpfungsprozesse. Aus dem Kompetenzorientierten Marketing lassen sich auch Implikationen für die Praxis ableiten, und zwar in dem Sinne, dass sich Marketing-Manager von alten Vorstellungen lösen müssen, um die funktionsübergreifende Rolle des Marketing innerhalb der Kernprozesse zu verstehen. Die Notwendigkeit des Wechsels zu einem neuen (mentalen) Marketingverständnis zeichnet sich anhand dieses Rollenverständnisses immer deutlicher ab. Aufgrund dieser Überlegungen erscheint es wichtig, das neue Marketingverständnis zukünftig durch weitere Forschungsanstrengungen zu komplettieren, damit es den Weg in Richtung eines neuen Marketingparadigmas schrittweise ebnen kann.
 

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Advantage anhand Assets und Capabilities Aufbau beeinflussen beispielsweise besser Beziehungen beziehungsweise Business Customer Relationship Management Customer Value deshalb differenzierten Produkten drei Kernprozesse einzigartigen Fähigkeiten Entwicklung Erfassung von Markttrends externen finanzielle Performance Freiling funktionsübergreifende generieren Generierung Geschäftsfelder Geschäftspartnern Hilfe Hooley Hypothese Informationen innerhalb intangiblen Kernkompetenzen komparative Vorteil Kompetenzorientierte Marketing Konzept Kundenbedürfnisse Kundenbeziehungen Kundenwerte langfristig Managementlehre Market-Based Assets Market-Based View Marketing Capabilities Marketing-Konzept Marketing-Management Marketing-Mix Marketingaktivitäten Marketingfähigkeiten Marketinglehre Marketingverständnis Markt Marktforschung marktorientierten Unternehmungen Meffert Modell müssen nachhaltig verteidigungsfähige Netzwerke Netzwerkmanagement neue New Product NPD-Performance organisationalen Partnern Positionierung Prozesse Rahmen der Resource-Based Resource-Based View respektive Ressourcen und Kompetenzen ressourcenorientierten Ansatzes resultieren Rolle des Marketing Rühli sämtliche Shareholder Value Shareholder Value-Ansatz sogenannte sowie Srivastava/Bhargava/Ramaswami 2003 Stakeholder stark strategischen Geschäftseinheiten Strategischen Managements Subprozesse Supply Chain Supply Chain Management Unternehmenserfolg Unternehmensfaktoren unternehmerischen Vergleich zur Konkurrenz verschiedenen View of Marketing Wehrli Weiter Wertangebote Wertschöpfungsprozesse Wettbewerb Wettbewerbsposition Wettbewerbsstrategien Wettbewerbsvorteile wichtige Ziel Zielmarktauswahl zudem Zukunft Zusammenhang

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