Konflikte zwischen sozialen Rechten und dem Schutz des geistigen Eigentums

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GRIN Verlag, 2008 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das grundlegende Problem zwischen den sozialen Rechten und dem Schutz des geistigen Eigentums ist nahezu philosophischer Natur. Jemand verfugt uber das Wissen, ein bestimmtes Produkt herzustellen, sprich er besitzt das geistige Eigentum. Er kann mit seinem Wissen Geld verdienen, da das Produkt am Markt gefragt ist. Der Produzent sichert mit seinem Gewinn sein Uberleben oder zumindest seinen Lebensunterhalt und, im Falle einer grossen Pharmafirma, das Leben von zigtausend Mitarbeitern und deren Familien, sowie mittelbar uber Steuern das Leben am Produktionsstandort. Mit diesem Produkt kann vielen Menschen das Leben erleichtert werden, aber sie konnen es sich nicht leisten. Um das Problem verstandlicher und genauer zu analysieren hilft ein Blick in die Vergangenheit zu John Locke. Durch das Eigentum an seiner Person und der damit verbundenen Investitionskraft/ Kraft seiner Arbeit" kann der Mensch, so Locke, sein Eigentum ausdehnen auf Bereiche, die vorher allgemeines Eigentum waren. Wenn er also einen Apfel aufhebt, uberfuhrt er ihn durch den Prozess des Aufhebens in sein Privateigentum. Durch seine investierte Arbeit erhalt er ein Anrecht auf das von ihm geschaffene Werk, welches somit dem gemeinsamen Eigentum entruckt ist. Bei dem geistigen Eigentum mischt sich demnach die geistige Arbeit (die Entwicklung eines Medikaments beispielsweise) mit den notwendigen Rohstoffen zur Herstellung eines Produktes. Somit schafft der Mensch (in diesem Beispiel vermutlich ein Pharmachemiker) ein neues Produkt, welches ihm, so Locke, zusteht. Dieses Eigentum muss vom Staat geschutzt werden. Eine absolutistische Willkurherrschaft, bei welcher der Herrscher jederzeit in das Eigentum der Burger eingreifen kann, ist abzulehnen. Das Problem des liberalistischen Eigen"
 

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