Konfliktmodelle im Überblick

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GRIN Verlag, Dec 16, 2002 - Psychology - 37 pages
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Mit der Auffassung darüber, was unter Konflikten verstanden wird, verhält es sich ähnlich wie mit den meisten psychologischen Konstrukten: Es finden sich wenig eindeutige Aussagen, darunter zahlreiche mehr oder weniger spezifische Konfliktdefinitionen, die erst entsprechend systematisiert und zusammengefasst werden müssen. Die Vieldeutigkeit in bezug auf die Definition des Konfliktbegriffs hängt möglicherweise damit zusammen, dass bei der Betrachtung von Konflikten unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt bzw. verschiedene Teilaspekte herausgestellt werden. So werden als Konflikt sowohl die dem Konflikt vorangehenden Bedingungen (z.B. knappe Ressourcen, Meinungsverschiedenheiten), die gefühlsmäßigen Zustände der beteiligten Personen (z.B. Stress, Spannung, Feindseligkeit), ihre kognitiven Zustände, d.h. ihre Wahrnehmung des Konfliktes sowie das konflikthafte Verhalten an sich bezeichnet. Die Tatsache, ob eine enge oder weite Konfliktdefinition vorgenommen wird, ist mit verschiedenen Problemen verbunden, nämlich einer mangelnden Spezifität auf der einen und einer extremen Eingeschränktheit auf der anderen Seite. Berkel (1987) versucht daher, den kleinsten gemeinsamen Nenner unterschiedlicher Konfliktdefinitionen zusammenzufassen. Er geht davon aus, dass von Konflikten dann und nur dann gesprochen werden soll, "wenn (mindestens, meist aber auch nicht mehr als) zwei Inhalte oder Elemente in einer Beziehung stehen, die durch gleichzeitige Gegensätzlichkeit und/oder Unvereinbarkeit/Unverträglichkeit gekennzeichnet ist." Unter Konflikt wird eine bestimmte Relation zwischen Inhalten und Elementen und nicht etwa der Zustand oder die Eigenheit dieser Elemente oder Inhalte.
 

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Contents

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Common terms and phrases

3UHYHQWLRQ VFDODWLRQ 0RGHO 3UR]HVVPRGHOO GHU 6WXIH Abwehrmechanismen Aktoren Allgemeine Voraussetzungen aufgrund Auseinandersetzungen Auslösende Faktoren Bedingungen Berkel bestimmte beteiligten Personen Betriebes Betroffenen Bewertungskonflikt Beziehungen Bossing DXSWSKDVH Dynamik eher EHQH Entscheidungen Formale Ziele Frustration Führungskraft Gedanken und Emotionen Gegenpartei gemeinsamen Gewinner-Verlierer-Strategien gleichzeitig größeren Gründe für organisationale Grunwald & Redel gruppale Merkmale Gruppenkonflikte handelt Handlungspläne häufig individuelle Informationen Informelle Gruppen Informelle Ziele innerhalb Interaktion intergruppal intrapersonale Konflikte jeweils Konfliktaustragung Konfliktdefinitionen Konfliktentstehung von Rüttinger Konfliktepisoden Konflikteskalation von Glasl Konfliktmodellen Konfliktparteien Konfliktpotential Konfliktsituationen Konflikttransformation von Grunwald Konfliktumleitung Konfliktursachen Kooperation koordiniertes Handeln laterale mangelnde Mitarbeiter Mobbing Modell der Konflikttransformation möglich offenen Konfliktverhalten organisationale Konflikte Organisationen Organisationseinheiten Organisationspsychologie Phase Prevention-Escalation-Model Prozessmodell der Konflikteskalation QWHU 6\VWHP RQIOLNWH RQIOLNWPRGHOOH RQIOLNWSDUWHLHQ Rüttinger 1977 Sachproblem sieht Glasl Situation sozialer Konflikte Spezielle stärker Streitgegenstand strukturelle Strukturmodell der Konfliktentstehung Stufen der Eskalation unterschiedliche Ursachen von Konflikten Verhalten Verhaltensweisen verschiedene Verteilungskonflikt VLFK Vliert Vorgesetzten wechselseitige Abhängigkeit WWLQJHU Zapf ZLVFKHQ zunehmen

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