Konglomerate Effekte in der Zusammenschlusskontrolle der Kommission und der europäischen Gerichte: „Tetra Laval“ und „General Electric / Honeywell“

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GRIN Verlag, Oct 23, 2008 - Law - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 13 Punkte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Seminar im deutschen Wettbewerbs-, Kartell- und Vergaberecht der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erfassung, Begründung und Untersagung konglomerater Wirkungen in der Europäischen Fusi¬onskontrollverordnung (FKVO) sind angesichts der dynamischen Entwicklung, die das Wettbewerbs¬recht der Gemeinschaft nimmt, in besonderem Maße vom Wandel gekennzeichnet. Die Arbeit ver¬sucht, durch Einbeziehung des wettbewerbsrechtlichen Fundaments der Europäi¬schen Fusionskon¬trolle und der Entscheidungen Tetra Laval und General Electric/Honeywell, die Anwendung der FKVO 4064/89 bzw. an Hand der neuen Verordnung 139/2004 vom Januar 2004, die Kontrolle konglomerater Unternehmenszusammenschlüsse durch die Kommission und europäische Gerichte darzustellen. Die Entscheidung Tetra Laval/Sidel ist die erste vertiefte Ausei¬nandersetzung der Kommission und der europäischen Gerichte mit konglomeraten Effekten unter der Fusions¬kontrollverordnung. Ebenfalls die Betrachtung des größten Mergers der Superlative , General Electric und Honey¬well, soll dazu beitragen, einen einheitlichen Standard zur Analyse nicht-horizontaler Fusionen zu entwickeln. Zu bemerken bleiben noch zwei Dinge: zum einen, dass die Urteile noch zur FKVO Nr. 4064/89 ergingen, die auf dem sog. Marktbeherrschungstest basierte. Dieser hat jedoch unter der neuen FKVO Nr. 139/2004, in der das Kriterium der Begründung oder Verstärkung einer marktbeherr¬schenden Stellung durch das einer erheblichen Wettbewerbsbehinderung (SIEC-Test) ersetzt wurde, weiterhin Gültigkeit . Zum anderen hat meine Bearbeitung – blendet man Einleitung und Schluss aus – eine Zweiteilung erfahren. Während der erste Teil A) die Zusammenschlusskon¬trolle durch die Kommission als Hauptansatz nimmt, untersucht der zweite Teil B) die Reich¬weite der Fusionskontrolle durch die europäischen Gerichte.
 

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Abschreckungstheorie Anbieter Anreiz Auflage Begründung oder Verstärkung beherrschende Stellung Beurteilungsspielraum Beweisanforderungen bundling checks and balances concurrence interne Conglomerate Bigness Conglomerate Power Decocq Diversifikation Droit Edwards Einzelmarkt Entscheidung der Kommission Entscheidung des EuG erheblichen Behinderung ersten erwerbende Unternehmen EuG im Fall EuG Rs EuGH europäische Fusionskontrolle europäische Kommission europäischen Gerichte Federal Trade Commission Finanzkraft FKVO fusionierten Einheit Fusionskontrolle GE/Honeywell GECAS General Electric Honeywell horizontalen interne et communautaire Kartellrecht Karton Kartonverpackungen Kommissionsentscheidungen Konglomerate Effekte konglomerate Unternehmen konglomerate Zusammenschlüsse konglomeraten Wirkungen Konglomeratwirkungen Konkurrenten Kunden Leverage-Effekt Marktabschottung Marktanteil marktbeherrschenden Stellung Marktmacht marktstarke Stellung Marktstruktur Mestmäcker/Schweitzer Möglichkeit Monopolkommission Nachfrager PET-Verpackungen potentielle Wettbewerb Produkte Rechtliche Grundlagen Regionalflugzeuge relevanten Marktes SBM-Maschinen Sidel somit Tetra Laval BV/Kommission Tetra Laval/Sidel Tetra/Sidel Überprüfung Untersagung Untersagungsverfügung Verhalten Verminderung potentieller Konkurrenz verschiedenen Märkten Verstärkung einer marktbeherrschenden vertikale Integration vertikalen und konglomeraten Wettbewerbsrecht Wettbewerbsvorteile wettbewerbswidrigen wirksamen Wettbewerbs wirtschaftlichen zitiert im Folgenden zusammengeschlossenen Unternehmens Zusammenschlusskontrolle Zusammenschlussvorhaben

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