Konstruktion von Weiblichkeit im amerikanischen Spielfilm: Das Frauenbild im soziopolitischen Kontext: Mit einer vergleichenden Analyse von Hitchcocks 'Bei Anruf Mord' (1954) und Davis` Remake 'Ein perfekter Mord' (1998)

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Wissenskulturen und Korperpolitik, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man Filmgeschichte als Genregeschichte, so nahert man sich der soziopolitischen Natur des Films sehr stark an. Der Western der 60er und 70er Jahre kann im Gegenwartskino nicht mehr funktionieren, da neue politische und gesellschaftliche Massstabe dem Western Tabubruche vorwerfen konnten, Tabus, die in seiner Blutezeit nicht existierten. Die Screwball-Spielfilme Hollywoods hatten ihre grossten Erfolge in Kriegszeiten. Der Frauenfilm ware zur Kriegsheimkehrer-Zeit nach 1945 undenkbar gewesen. Die politische Natur des Films spiegelt sich auch in seiner Fahigkeit wider, Traditionswerte zu verandern: Oftmals setzt zuerst der Kinofilm Tabus ausser Kraft (denke man nur an die Darstellung von Gewalt oder Sexualitat). Das Starsystem ist ein Kind des Kinofilms, als er noch selbst in den Kinderschuhen steckte, in seiner Fruhphase Anfang des 20. Jahrhunderts. Eng verknupft mit der Geschichte ist die Funktion bzw. Darstellung der Frau im amerikanischen Spielfilm. Betrachtet man allein die Ara der Pin-up-Girls zu Kriegszeiten, die Weiterfuhrung dieses Frauenbilds im Film der 50er und 60er Jahre als Sexbombe," ist dies nicht ohne den politischen Hintergrund zu begreifen: das Pin-up-Girl-Foto hing zu Kriegszeiten im Spind der Soldaten, dieses Frauenbild, das sich selbst durch die Pose inszeniert, bzw. inszenieren liess, wurde eben fur diesen Zweck geschaffen. Die Filmgeschichte als Geschichte der Schaffung und Inszenierung von Frauenbildern weist einige Lucken auf, va. in den 60er und 70er Jahren, zur Zeit der Blutezeit des Western: Die Dominanz der mannlichen Protagonisten ist so stark, dass sie jede spontane Erinnerung an die weiblichen Figuren zu unterdrucken vermag: die Frau ist unscheinbar bis zur Unsichtbarkeit." . Die Frau wurde v

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