Konsum aus Langeweile

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GRIN Verlag, Jan 25, 2007 - Business & Economics - 41 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,8, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Marketing, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Langeweile – kenn' ich nicht. Wenn ich mal nichts zu tun habe, dann seh' ich fern oder verbringe Zeit mit meinem Computer." So die widersprüchlich Aussage eines Jungen unter 15 in der von mir durchgeführten Studie zum Thema ‚Konsum aus Langeweile’. Diese Aussage spiegelt die Problematik des Themas genau wider, denn sie ist stellvertretend für die Meinung der meisten Befragten zu sehen. Fast alle der 62 Befragten gaben an, sehr selten Langeweile zu verspüren. Aber allein 79 % berichteten, zum Zeitvertreib regelmäßig fern zusehen – 59 % gehen aus Langeweile ins Internet. Wie passen die Begriffe Konsum und Langeweile zusammen und warum denken so viele, dass ihnen niemals langweilig ist, konsumieren aber stärker denn je Güter und Dienstleistungen aus eben jenem Grunde? Diesen Fragen gehe ich hier auf den Grund und zeige auf, welche Probleme die neue Spaß- und Erlebnisgesellschaft für den Einzelnen mit sich bringt. Diese stetig wachsende Form des Konsumentenverhaltens beinhaltet jedoch nicht nur Nachteile. Für die Unternehmen und Werber entsteht dadurch eine große Chance, Güter und Dienstleistungen zu vermarkten. Dieses große Potenzial sollte unbedingt genutzt werden. Zu Beginn erläutere ich die Grundlagen des Konsums und die der Konsumgesellschaft. Das Thema Langeweile schließt daran an, mit dem Hintergrund die oben genannten Fragen zu klären. Im folgenden Kapitel wird der Konsum nun mit der Langeweile in Verbindung gebracht. Zusammenhänge werden anhand einer von mir durchgeführten Studie aufgezeigt und erklärt. In der Studie wurden 62 Konsumenten, davon 38 Frauen und 24 Männer, zu ihrem Konsumverhalten befragt. Im Einzelnen umfasst diese Befragung die Themen: Fernsehen, Internetnutzung, Shopping, Alkoholgenuss, Telefonkonsum und das Essen von Süßigkeiten. Ein von mir gestarteter Selbstversuch, mit dem ich aufgezeigte Zusammenhänge und Definitionen überprüfe, runden dieses Werk zum Thema ‚Konsum aus Langeweile’ ab. Am Ende folgt meine persönliche Schlussbetrachtung, in der auch zusammengefasst die Chancen und Risiken dargelegt werden, die sich durch den wachsenden Erlebniskonsum ergeben.
 

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