Konsumentenschutz - ein aussterbender Begriff?: Untersuchung des Gefahrenpotenzials durch Neuromarketing

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Diplomica Verlag, 2012 - Business & Economics - 96 pages
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Wenn Kunden Produkte kaufen, gibt es immer mindestens zwei Sichtweisen: die des Kunden und die des Verk„ufers bzw. Unternehmens. Aus Sicht der Unternehmen f hrt die fortschreitende Marktverdichtung und -s„ttigung zu einer Zunahme des Wettbewerbsdrucks, sodass eine effizientere Produktvermarktung sowie eine immer spezifischere Ausrichtung an den Motiven und Bed rfnissen der Konsumenten erforderlich werden. Die neue Disziplin Neuromarketing kann helfen, diese Problematik zu l”sen. Im Fokus stehen dabei das menschliche Gehirn und die unbewussten Vorg„nge, die das Konsumentenverhalten steuern. Durch Berichte in der Presse wurde bei den Konsumenten die Angst vor Manipulationen durch Neuromarketing gesch rt. Dabei wurden von B rgerrechtlern und Verbrauchersch tzern die Bef rchtungen noch verst„rkt, indem populistische Schlagw”rter wie "willenloser Konsument", "Buy Button" oder "gl„serner Kunde" benutzt wurden. Auch die beteiligten medizinischen Einrichtungen sahen sich den ethischen Bedenken ausgesetzt. Doch trotz der Bef rchtungen und der steigenden Anzahl an Publikationen zu diesem Thema fehlt bisher eine ethisch kritische Aufarbeitung. Stattdessen werden die bisherigen Erkenntnisse und deren Umsetzung in den unterschiedlichsten Kommunikationskan„len beschrieben. Die Bundesrepublik Deutschland wies bisher einen vergleichsweise starken Konsumentenschutz auf, der allerdings durch die Schw„chung des Datenschutzes vermindert wurde. Die zentrale Frage, mit der sich die Konsumenten daher besch„ftigen sollten, bezieht sich auf die Gef„hrlichkeit dieser Forschungsrichtung gegen ber der Privatsph„re.
 

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Contents

Konsumentenschutz
13
Neuromarketing
19
Ethische Betrachtung des Neuromarketing
57
Fazit
71
Literaturverzeichnis
79
Internetquellen
88
Copyright

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About the author (2012)

Jana Zabel, M.A. wurde 1986 geboren. Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Spezialisierung auf Marketing an der Hochschule Wismar schloss die Autorin im Jahr 2011 mit dem akademischen Grad des Master of Arts erfolgreich ab. Bereits w„hrend der fachlichen Ausbildung begann ihre Faszination f r das Kaufverhalten von Menschen und den damit verbundenen Prozessen. Motiviert durch die zunehmende Bedeutung der Kunden-Unternehmens-Beziehung in der Wirtschaft und Gesellschaft betrachtete die Autorin das Thema aus Sicht des Konsumentenschutzes und Neuromarketings.

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