Kontrastive fachdidaktische Analyse zweier Unterrichtswerke für den Schriftspracherwerb im 1. Schuljahr: ABC-Lernlandschaft und DUDEN-Fibel

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GRIN Verlag, 2009 - 94 pages
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,15, Leuphana Universitat Luneburg (Institut fur Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik), Sprache: Deutsch, Abstract: In jedem neuen ersten Schuljahr treffen Schuler und Schulerinnen mit unterschiedlichsten Leistungsvoraussetzungen aufeinander. So konnen einige Kinder bereits lesen, wahrend andere kaum ihren eigenen Namen wieder erkennen konnen. Ein Unterschied von bis zu drei Jahren in der Entwicklung der kindlichen Vorstellungen vom Aufbau und Nutzen der Schrift, lasst ein fur alle SchulerInnen identisches Lehrwerk in Form einer Fibel als denkbar ungunstig fur erfolgreiche Lernprozesse erscheinen. Sind jedoch "Alternative Formen des Schriftspracherwerbs - das Ende der Fibel" wie Marion Bergk in ihrem gleichnamigen Artikel fragt? Die Arbeit ohne Fibel gilt heutzutage als "modern" und viele Vertreter des Spracherfahrungsansatzes sind der Ansicht, dass dieser sich nicht mit einer Fibel verwirklichen liee. Hierbei wird jedoch vollig ausgeblendet, dass nicht die Fibeln als solche kritisiert werden sollten, sondern lediglich die konzeptionell und methodisch veralteten. Denn ein beliebiges Angebot aller moglichen, besonders motivierend erscheinenden Ubungen im Sinne des Spracherfahrungsansatzes, ohne Wissen uber deren Funktion im Schriftspracherwerbsprozess, ist ebenso ineffektiv, wie ein akribisches Abarbeiten vorgegebener Lehrgangsschritte einer Fibel. Die moglichen Probleme im Unterricht werden namlich nur sekundar von der Fibel verursacht, primar jedoch vom Unterricht und somit letztlich von der Lehrperson.
 

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