Kontrollgesellschaft, Kommunikation, Biomacht: Aspekte der Empiretheorie von Michael Hardt und Antonio Negri bei Kathrin Röggla

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GRIN Verlag, Jul 6, 2011 - Literary Criticism - 18 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Mannheim (Seminar für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Die Ökonomisierung des Körpers in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Ökonomisierung und Globalisierung macht auf keinem Gebiet halt. Rasant nimmt die Arbeit Abstand von ihrer Fabrikvergangenheit und entwickelt sich immer mehr auf den immateriellen Sektoren wie z.B. der Dienstleistung. Hinzu kommt ein weltumspannendes Netzwerk der Kommunikation, dessen Verästelungen rapide zunehmen. Neben den rein positiven Seiten der globalen Wissensvernetzung erkennen Hardt und Negri auch das aufkommen einer Kontrollgesellschaft, die immer stärke in das Leben jedes Einzelnen eingreift. Der Einfluss dieser Entwicklungen reicht in weite Gebiete unseres alltäglichen Lebens hinein. Auch macht er vor unserer Gegenwartsliteratur keinen Halt. Und dies soll auch das Ziel meiner Arbeit sein. Hierbei liegt der Betrachtung auf den Werken der Autorin Kathrin Röggla mit der Aufgabe, in Frage kommende Aspekte der Theorie des Empire von Hardt und Negri zu erkennen und zu erläutern. Rögglas eigenwilliger Schreibstil verdeutlicht dabei die Dynamik unserer Tage und gaukelt dem Leser ein Mittendringefühl vor. Die Arbeit untersucht alle von ihr erschienenen Romane: Niemand lacht rückwärts (1995), Abrauschen (1997), Irres Wetter (2000), realy ground zero (2001), wir schlafen nicht (2004). Doch vor der Betrachtung ihrer Werke werde ich die wesentlichen Aspekte der Empiretheorie darlegen und erläutern, um sie dann gezielt bei der Ausarbeitung der Romane anzuwenden. Zunächst werde ich die Theorie an sich im Hinblick auf die für meine Arbeit wesentlichen Punkten darlegen, denn nicht jeder Punkt der Empiretheorie ist auch bei den Werken von Röggla aufzufinden. Eine vollständige Ausarbeitung würde auch schlicht den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Hierauf folgt dann die Untersuchung der Romane unter den jeweiligen Aspekten der Theorie. Am Ende werden all diese Punkte folglich zu seinem Gesamtbild zusammengefasst und versucht, sie als komplettes Konstrukt in den gegebenen Rahmen eines Empires einzubauen.
 

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