Kosmos (Leipzig, Germany), Volume 10

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Ernst Günther, 1881
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Page 87 - Nun ist diese Welt so eingerichtet, wie sie sein mußte, um mit genauer Not bestehen zu können; wäre sie aber noch ein wenig schlechter, so könnte sie schon nicht mehr bestehen. Folglich ist eine schlechtere, da sie nicht bestehen könnte, gar nicht möglich, sie selbst also unter den möglichen die schlechteste Die Welt ist folglich so schlecht, wie sie möglicherweise sein kann, wenn sie überhaupt noch sein soll.
Page 109 - Vergleichende Untersuchung über die Mengenverhältnisse der durch Respiration und Perspiration ausgeschiedenen Kohlensäure bei verschiedenen Thierspecies in gleichen Zeiträumen, nebst einigen Versuchen desselben Thieres unter verschiedenen physiologischen Bedingungen. Habilitationsschrift, Jena. p. 54 und 82. 2a) De war (James, d'Edinburgh), L'action physiologique de la Uriniere. — Revue scientifique T. XVI. (2™
Page 455 - Anzahl normaler Pollenkörner und in ihren Früchten eine geringere Zahl normaler Samen aus als die Pflanzen reiner Abkunft; häufig bringen sie weder Pollen noch Samen hervor. Bei Mischlingen aus nahe verwandten Rassen ist diese Schwächung der sexuellen Reproduktionsfähigkeit in der Regel nicht vorhanden.
Page 87 - Sogar aber läßt sich den handgreiflich sophistischen Beweisen leibnitzens, daß diese Welt die beste unter den möglichen sei, ernstlich und ehrlich der Beweis entgegenstellen, daß sie die schlechteste unter den möglichen sei.
Page 439 - So lange die Thiere wenige oder gar keine grünen oder gelben Zellen enthalten, ernähren sie sich wie echte Thiere durch Aufnahme fester organischer Stoffe; sobald sie genügende Mengen von Algen enthalten, ernähren sie sich wie echte Pflanzen durch Assimilation von anorganischen Stoffen. Sie müssen sich wieder nach Art der Thiere ernähren, sobald bei mangelhafter Beleuchtung die Algen ihre Function einstellen.
Page 468 - Jahrhundert verbreitete Vorstellung, das jus primae noctis habe in alten heidnischen Zeiten bestanden und sei in christlicher Zeit abgelöst worden, verwandelte sich allmählich in die Lehre, dass jenes empörende Recht im christlichen Mittelalter in den meisten oder in allen europäischen Ländern geherrscht habe.
Page 457 - Bewegungsvermügen der Pflanzen, eine kritische Studie über das gleichnamige Werk von Charles Darwin nebst neuen Untersuchungen.
Page 455 - Pflänzchen bald schwächlich, bald kräftig. ,.Bastarde zwischen beträchtlich verschiedenen Arten sind häutig sehr zart, insbesondere in der Jugend, so daß die Aufzucht der Sämlinge schwer gelingt. Bastarde zwischen näher verwandten Arten und Rassen sind dagegen in der Regel ungemein üppig und kräftig; sie zeichnen sich meistens durch Größe, Schnellwüchsigkeit, frühe Blütenreife, Blütenreichtum. längere Lebensdauer, starke Vermehrungsfähigkeit, ungewöhnliche Größe einzelner Organe...
Page 454 - Stammarten oder der hybriden Keimpflanzen auf die Formenmannigfaltigkeit der Bastarde von Einfluss ist. Zweiter Satz. Die Eigenschaften der Mischlinge sind aus den Eigenschaften der Stammarten abgeleitet. Nur in der Grosse und Ueppigkeit (s.
Page 454 - Regel vöttig gleich oder sind doch kaum mehr von einander verschieden, als es Exemplare einer und derselben reinen Art zu sein pflegen.

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