Kostentransparenz in Versicherungsunternehmen durch Deckungsbeitragsrechnungen: Controlling als informatorische Basis der Steuerung von Komposit-Versicherungunternehmen

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Verlag Versicherungswirtschaft, Mar 26, 2008 - Law - 418 pages
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Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage nach einer angemessenen Ausgestaltung von Deckungsbeitragsrechnungen in Komposit-Versicherungsunternehmen, um über Kostentransparenz positive Steuerungswirkungen zu erzielen. Das symbolische „Steuerrad“, mit Deckungsbeitragsrechnungen als Instrument der taktischen Kostensteuerung im Mittelpunkt bildet das Leitmotiv bei der Lösung. Intensiverer Wettbewerb, der Wandel der Kapitalmärkte, die Internationalisierung der Rech-nungslegung (IRFS Phase II) und eine neue Regulierung (VVG-Reform, Solvency II) zwingen zu einem veränderten Controlling, u. a. mit stärkerem Fokus auf Kunden und Prozessen. Wert- und Risikoorientierung sind zudem mit der „klassischen“ Kostenrechnung in Versicherungsunternehmen in Einklang zu bringen. Als Lösung wird die zweckadäquate Ausgestaltung von Deckungsbeitragsrechnungen in Komposit-Versicherungsunternehmen diskutiert. Es wird gezeigt, wie über Kostentransparenz positive Steuerungswirkungen erzielt werden. Mit einem kommunikationstheoretisch-orientierten Konzept von Kostentransparenz erfolgt eine solide theoretische Fundierung. Von hoher Relevanz für die Praxis ist die daraus entwickelte Referenz-Deckungsbeitragsrechnung für einen Schaden-/Unfallversicherer, die auf Geschäftsfelder ausgerichtet ist und Prozesskosten einbindet. Die Dissertation zeigt, wie aktuelle Controlling-Instrumente (u. a. Prozesskostenrechnung) und -Konzepte (bspw. die Balanced Scorecard) zusammenhängen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der taktischen Kostensteuerung, welche die Lücke zwischen operativer und strategischer Planung schließt.

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