Krise eines Bundesstaates am Beispiel Belgiens

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GRIN Verlag, 2009 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,7, Hochschule fur Angewandte Wissenschaften Hamburg (Fakultat Wirtschaft und Soziales), Veranstaltung: Staatsorganisation und Verfassungsgrundsatze, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Menschen werden durch die Sprache geformt, mehr als die Sprache durch den Menschen geformt wird. Es ist die naturliche Kraft einer Sprache, die dem Entstehungsprozess einer Nation Gestalt gibt." Versucht man in wenigen Satzen zu beschreiben, was den Kern der belgischen Krise ausmacht, ist notwendigerweise der "Sprachenstreit" als einer der wesentlichen Grunde fur die Disparitaten zwischen Flamen und Wallonen zu nennen. Nach ihm wird der historisch begrundete soziale Konflikt benannt, der sich aus dem Zusammenschluss zweier im Kern verschiedener Volksgruppen zu einem unabhangigen Konigreich Belgien ergab. Vielen ist der tief in die Gesellschaft unseres Nachbarlandes hineingreifende Konflikt nicht bekannt, auch in der deutschen Tagespresse findet er wenig Erwahnung. Daher ist es weniger verwunderlich, dass Belgien von vielen als "Land ohne Profil" und eher als der "unbekannte Nachbar" gesehen wird. Um die Tiefe des Konflikts zu erfassen ist es notwendig, einen Blick auf die historische Entwicklung im Lande zu werfen. Dies soll im ersten Abschnitt dieser Ausarbeitung geschehen. Im zweiten Teil wird die Umsetzung der Idee des Foderalismus auf das System des belgischen Staates betrachtet. Diese kleine Einfuhrung in das Staatsgefuge soll die Grundlage bieten, den daran anschlieenden Kern der Arbeit, die Ausei-nandersetzung mit den Problemen des Systems und den daraus resultierenden Folgen fur die (Un-)Regierbarkeit und Krisenanfalligkeit nachvollziehen zu konnen.

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