Krisen-PR im umweltsensiblen Bereich - Greenpeace versus Shell im Fall Brent Spar

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GRIN Verlag, Nov 26, 2003 - Business & Economics - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Grundkurs: Einführung in die Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: „Tue Gutes und rede darüber.“1 Mit diesem Satz wurde das enorm umfangreiche Arbeitsfeld der Public Relations 1976 einmal umschrieben. Doch was ist wenn einmal nichts Gutes getan wird beziehungsweise geschieht? Wie sollen Unternehmen in umweltsensiblen Bereichen wie Chemie, Kernkraft oder Mineralöl damit umgehen, wenn in ihrem Unternehmen Störfälle oder gar Katastrophen passieren? Auf solche negativen Ereignisse muss das Unternehmen vorbereitet sein und genaueste Planungen für seine Öffentlichkeitsarbeit bereithalten. Thema dieser Hausarbeit ist daher die Krisen-PR. Besonders in den letzten zehn Jahren, wo Störfälle oder Unglücke gehäuft an die Öffentlichkeit gelangt sind, hat eine Sensibilisierung in der Gesellschaft stattgefunden. Umweltschädigungen werden mit höchster Kritik gesehen und bekämpft und einhergehend bedeutet dies auch ein wachsendes Misstrauen gegenüber den genannten Industriezweigen. Diese Faktoren dürfen die Unternehmen nicht ignorieren und müssen daher eine gezielte Krisen- PR betreiben. Die folgende Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im theoretischen Teil geht es um begriffliche Grundlagen und anschließend um das Arbeitsfeld der Krisen-PR. Welche Maßnahmen gibt es, wann müssen sie angewendet werden und welche Zielgruppen sind bei dieser Arbeit zu berücksichtigen? Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Rolle der Massenmedien. Es geht um den Einfluss auf die Bevölkerung und die Art und Weise, in der Medien mit ökologischen Krisen in der Öffentlichkeit umgehen. Im zweiten, praktischen Teil geht es dann um den Fall Brent Spar, der 1995 in Deutschland für Aufsehen sorgte. Der Shell Konzern ‚kämpfte’ gegen die Greenpeace Organisation. Nach einer kurzen Erläuterung zu beiden Parteien und ihren Strukturen und einem kurzen Überblick über den Fall Brent Spar‚ sollen in diesem Teil die verschiedenen PR-Strategien beleuchtet werden. Welche Fehler wurden gemacht und warum können Ausnahmesituationen trotz theoretischen Vorbereitungen außer Kontrolle geraten? Zu erwähnen ist, dass sich beide Teile auf die wesentlichen Maßnahmen und Fakten begrenzen, da die einzelnen Themenbereiche an sich schon sehr umfangreich sind. Es soll ein Einblick in die theoretische Arbeit und die praktische Umsetzung von Krisen-PR gegeben werden. 1 G.-V. Graf Zedwitz-Arnim 1976, in: H. Bühler, „Krisenmanagement für Unternehmen durch Public Relations“, Roderer 2000, 13
 

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