Kulturelle Bedingungen wissensbasierter Kollaborationen: Eine Analyse der Erfolgsfaktoren bei der Zusammenarbeit im Internet

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Diplomica Verlag, 2013 - Language Arts & Disciplines - 80 pages
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Die breite Verfugbarkeit des Internets und der Einsatz interaktiver Kommunikationsmedien haben die Entwicklung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft sowie den Wandel zur kollaborativen Web 2.0-Kultur massgeblich gepragt. Technologische Neuerungen offenbaren hinsichtlich der virtuellen Zusammenarbeit einerseits eine Vielfalt an Moglichkeiten, stellen die beteiligten Akteure jedoch andererseits auch vor Herausforderungen. Davon sind sowohl Arbeitsformen in der Wirtschaft als auch Forschungspraktiken in der Wissenschaft betroffen. Wissensbasierte Kollaborationen implizieren neben einer Arbeits- auch die Wissensteilung der Akteure, wofur das Internet eine Vielzahl neuer Werkzeuge bereitstellt. Dies wirft wiederum die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen Menschen bereit sind, ihr Wissen im virtuellen Raum zu teilen, gemeinsam Probleme zu losen - und somit den Erkenntnisfortschritt voranzutreiben. Um diese kulturspezifischen Faktoren zu analysieren, wird ein Bezug zu Vordenkern wie Immanuel Kant und Francis Galton sowie den fruhen Ansatzen der kollektiven Intelligenzforschung hergestellt. Hinsichtlich gegenwartig zu beobachtender Phanomene wie Crowdsourcing und Open Innovation im wirtschaftlichen Kontext, als auch der Open Science-Bewegung im wissenschaftlichen Bereich, wird anhand von Fallbeispielen veranschaulicht, inwiefern der Zusammenhang von Wissen und Macht bei internetbasierten Arbeitsprozessen innerhalb und ausserhalb von Organisationen eine entscheidende Rolle spielt. Im Sinne eines Vorschlags zur Optimierung der kollaborativen Forschungsarbeit wird ein praxisorientierter Leitfaden fur die Konzeption wissenschaftlicher Online-Plattformen prasentiert. Letztlich wird dargelegt, weshalb bestimmte kulturelle Bedingungen erfullt sein mussen, damit ein innovationsfreundliches Umfeld, in dem neues Wissen kollaborativ entsteht, geschaffen werden kann und die verschiedenen Formen internetbasierter Zusammenarbeit effizienter und erfolgreicher genutzt werden konne
 

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Abbildung Arbeit Arbeitskultur Arbeitsprozesse aufgrund auswirken Baumann Bedeutung beeinflusst Beiträge Bereich der Wissenschaft Berücksichtigung bezüglich Blättel—Mink cloning Crowdsourcing definiert Döring durchaus Echtzeit Einbezug Einsatz Einzelnen entscheidende erfolgreiche fiir flir Folgenden Forschungsprozess Gassmann Gateway Gemeinschaft generieren generiert gleichwie Gruppe Hierbei hinsichtlich Hofstede Ideen impliziert implizites Wissen individuellen Industrie und Wissenschaft Initiativen Innovation Innovationsprozess Internet inwiefern jegliche jeweiligen Kapitel 3.2 Kolla kollaborative Wissensgenerierung kollaborativen Kultur kollektiver Intelligenz kommt Kommunikation Kommunikationstechnologien Kontext Kulturelle Bedingungen kultureller Faktoren Lävy letztlich lich Machtdistanz Menschen Mitarbeiter möglich nachhaltig Netzwerkdienste neue Erkenntnisse neues Wissen Nielsen Nutzer Nutzung Online Online-Plattform Open Innovation Organisation Organisationskultur Oxford English Dictionary Personen Plattform Polanyi Probst prosumer Rahmen einer Open Reichwald/Piller Schaffung Sci-Mate sequence SETI Live siehe Abb sierter Kollaborationen Sinne somit sowie sowohl sozialen standardisierter Praktiken Starbucks Surowiecki Tapscott/Williams Technologie Teilautonomie Umgang mit Wissen Unternehmen unterschiedlichen vector Weise Weisheit der Vielen weltweit verteilten wiederum Wikis wissensbasierter Kollaborationen Wissenschaftskultur XofDyer zentrale Zooniverse zuvor

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