Kulturmarketing: Impulse f r eine zielgruppengerechte Ansprache im Bereich E-Musik

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Diplomica Verlag, 2011 - Business & Economics - 102 pages
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Die Auffassung, dass mit Kultur und Marketing zwei Welten aufeinanderprallen, ist unter Kulturverantwortlichen weit verbreitet. Doch immer mehr Orchester und Opernh„user in Deutschland entdecken das Marketing, denn einerseits stehen den Kulturanbietern zahlreiche Konkurrenten im Wettbewerb um die Gunst des Publikums gegen ber, andererseits schwindet die traditionelle Kernzielgruppe. Das best„tigen auch Ergebnisse groá angelegter Studien, wie die ARD-E-Musikstudie aus dem Jahr 2005. Die Bereitschaft bei der deutschen Bev”lkerung nimmt zusehends ab, ein E-Musikkonzert oder eine Opernauff hrung zu besuchen. Dar ber hinaus ist eine zunehmende Veralterung und Intellektualisierung des Publikums festzustellen. Kein Wunder, dass es unter Musikjournalisten die Assoziation von ?Konzerten am Silbersee? hervorruft. Insofern besteht die Gefahr, dass E-Musikveranstaltungen immer mehr aus dem Bewusstsein der modernen Erlebnisgesellschaft verschwinden. Eine Herausforderung besteht derzeit darin, einen Teil der Jugend von Kino und Klingelt”nen wegzulocken. Daher r ckt die nachhaltige und fr hzeitige E-Musikvermittlung sowie eine ver„nderte Auff hrungskultur bei vielen Kulturproduzenten immer mehr in den Mittelpunkt, um Zugangsbarrieren und Vorurteile abzubauen. Sie haben erkannt, dass vor allem die junge Generation das Publikum von morgen ist, dessen Bed rfnisse es jedoch heute schon zu wecken gilt. Daneben wird die besucherorientierte Kommunikation immer wichtiger, um der ver„nderten Anspruchshaltung auch aufgrund des Medienwandels gerecht zu werden. Aus diesen šberlegungen resultiert das Buch. Die Untersuchung analysiert die Entwicklung des Kulturmarketings in Deutschland und stellt diese exemplarisch anhand der Orchesterlandschaft dar. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen einen konstruktiven Beitrag f r die Zukunft des Kulturmarketings, insbesondere f r die zielgruppengerechte Kulturkommunikation im Allgemeinen und f r den besprochenen Kulturzweig im Speziellen, leisten.
 

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Common terms and phrases

Altersgruppe Amateurorchester Angebote Anlage ARD-E-Musikstudie 2005 aufgrund Bedeutung Bedürfnisse Befragten beispielsweise bereits Berliner Philharmoniker Besucher Besucherpotenzial von Opernaufführungen Bevölkerung Bundesverbandes Deutscher Liebhaberorchester Darst Darstellung in Anlehnung Deutsche Orchestervereinigung Deutscher Bühnenverein Deutsches Filmorchester Babelsberg Deutschland digitalen E-Musik E-Musikkonzerte E-Musikoffenen Eckhardt/Pawlitza/Windgasse eher Eigene Darstellung Einstellungen Ergebnisse Erlebnisgesellschaft Ernste Musik Erzbistum Berlin facebook FZML Gembris Gesellschaft heute klassische Musik hierzu vertiefend Hochkultur hohe Homepage hört heute klassische individuelle Informationen insbesondere Internet Internetmanagement Internetnutzung Jahren Klangkörper Klassische Musik Kommunikation Konzertangebot Konzertbesuch Konzerten der klassischen Konzerthaus Berlin Konzertpublika Konzertveranstaltungen Kultur kulturelle Kulturgesellschaft Kulturmanagement Kulturmarketing Kulturorientierten Kulturvermittlung als Schlüsselfunktion Kunst künstlerische Kunstwerk Laienorchester Lebenswelt Mandel Marketing von Konzerthäusern Mehrfachnennungen Menschen möglich Musikalische Sozialisation Musikvermittlung Neuen Medien Neuhoff nutzen Oehmichen Oper Opernaufführungen und Konzerten Orchester Orchesterbetriebe Orchesterlandschaft Personen Popmusik Populäre Klassik Produkt professionellen Kulturorchester Prozent Reimann/Rockweiler Rundfunkorchester Schulze Social Media sowie soziale Theaterorchester traditionelle Unsere Website weiten wichtig Wirtz Yellow Lounge Zielgruppen zielgruppengerecht Zugriff

About the author (2011)

Ramona F lfe, Jahrgang 1978, richtete nach ihrer Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten ihren weiteren beruflichen Werdegang ganz auf eine T„tigkeit in der Kunst- und Musikbranche aus. Schon seit ihrer Kindheit geh”rt sowohl der Genuss als auch die Produktion von Musik zu ihrem Alltag. Seit fast 20 Jahren singt die Autorin aktiv in Berliner Laiench”ren und ist an deren Werden und Wachsen beteiligt. So geh”rt sie zu den Gr ndungs- und Gesangsmitgliedern des Kammerchores tonraumf nf10. Dar ber hinaus studierte sie Wirtschaftskommunikation (Master of Arts) an der Hochschule f r Technik und Wirtschaft in Berlin sowie an der Queensland University of Technology in Brisbane/Australien. Seit Abschluss ihres Masterstudiums ist sie als Kulturmanagerin f r den Deutschen Chorverband Verlags- und Projektgesellschaft mbH in Berlin t„tig. Der Wunsch, ihre Begeisterung f r Ernste Musik weiterzugeben, motivierte die Kommunikationswissenschaftlerin, sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.

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