La negra que llaman honra - Ehre und Ehrbegriff im "Lazarillo de Tormes"

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GRIN Verlag, 2011 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Sehr gut, Universitat Wien (Institut fur Romanistik), Veranstaltung: Literaturwissenschaftliches Seminar - Spanisch, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1554 wird in Burgos, Alcala de Henares und Amberes ein Buch mit dem Titel Vida de Lazarillo de Tormes y de sus fortunas y adversidades gedruckt. Das Werk erfreut sich grosser Beliebtheit und wird zum Pioniertext einer neuen Literaturgattung, genannt novela picaresca. Der spanische Schelmenroman liefert in den fiktiven autobiographischen Erzahlungen eines Anti-Helden das Bild eines Volkes, das vor Adelssucht, Stolz und Eitelkeit strotzt und einem Ehrbegriff erliegt, der zum Charakteristikum des Siglo de Oro wird. Doch auf welche Saulen des spanischen Selbstverstandnisses stutzt sich dieses ubersteigerte Ehrgefuhl? Um dieser Frage nachzugehen, musste ich einen kurzen Abriss uber geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Goldenen Zeitalter einbeziehen - wird doch im Werk die extratextuelle Welt widergespiegelt, die das Ehrkonzept fur das Kollektiv definiert. Die Hauptfragestellung der vorliegenden Arbeit soll jedoch die folgende sein: Wie wird das Phanomen Ehre im Lazarillo de Tormes dargestellt? Im Zuge meiner Analyse habe ich mich auf das dritte Kapitel der novela beschrankt, da das Thema dort einen herausragenden Stellenwert einnimmt. Von der Figur des hidalgo ausgehend, die zuerst gesellschaftlich situiert und definiert werden musste, extrahierte ich die im Text enthaltenen Massnahmen des escudero zur Aufrechterhaltung seiner Ehre. Nachdem diese beiden ersten Teile bearbeitet waren, wurde mir klar, dass die vermeintliche Synonymie honor / honra noch einer genaueren Erwahnung bedarf und es noch an einer Erklarung der Termini fehlte. Diese eingehende Betrachtung fuhrte mich auch zu der Uberlegung, ob denn die Ehre nun ausschliesslich ein Phanomen des Goldenen Ze
 

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