Lessons of Informality: Architecture and Urban Planning for Emerging Territories. Concepts from Ethiopia

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Felix Heisel, Bisrat Kifle Woldeyessus
Birkhäuser, May 24, 2016 - Architecture - 224 pages

Provisorisch gebaute Behausungen wie etwa Wellblechhütten sind in den Metropolen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas allgegenwärtig. Oft kritisiert für die unhygienischen Lebensumstände, gelten diese ungeplant entstandenen Siedlungengleichwohl als vielschichtiges Element auf dem Weg zu einer resilienten Stadt.

Solch urbane „Informalität" ist typisch für Schwellenländer, in denen heute ca. 68 % der Weltbevölkerung leben. Sie wird hier exemplarisch an Äthiopien und insbesondere Addis Abeba analysiert. Neben Ansätzen für den Wohnungsbau stellt das Buch auch ökonomische Strukturen vor: Mikrokreditwesen, „bottom-up"-Versicherungssysteme oder Berufe wie der „Kuré-Yalew" (Müllsammler), der im Sinne des „Urban Mining" einen wertvollen Beitrag zur Wiederverwendung von Abfallstoffen leistet.

 

Contents

From documentaries to architectural strategies
12
Informality in emerging territories
14
Space creation and a sense of responsibility
34
Social cultural and traditional context
74
Selfemployment as economic empowerment
114
Paradigm shifts in urban strategies
150
Spatial dialogic
190
_Spaces The documentary series
201
Editors and contributors
214
Acknowledgements
220
Illustration credits
222
Copyright

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About the author (2016)

Felix Heisel, ETH Zürich

Bisrat Kifle, Chair of Architecture & Design, EiABC, Addis Ababa.

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