Macht, Interessen und Werte in der französischen Afrikapolitik

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,1, Ruhr-Universitat Bochum (Politikwissenschaft), 67 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Wahlen 2002 in Frankreich kamen die Konservativen mit Jacques Chirac und Jean-Pierre Raffarin an die Macht und die franzosische Afrikapolitik fand nach fast einem Jahrzehnt zuruck auf die Agenda. Dieser Beitrag soll das Wiedererstarken der Bedeutung Afrikas fur die franzosische Regierung erklaren. Sind es wirtschaftliche Interessen, die Afrika als Handelspartner interessant machen? Fuhlt Frankreich seinen Einfluss und seine Vormachtstellung durch das Engagement von China und den USA auf dem afrikanischen Kontinent gefahrdet? Oder findet eine Ruckbesinnung auf gemeinsame Werte statt? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden im analytischen Teil drei grosse Theorierichtungen der Internationalen Beziehungen - der Neorealismus, Liberalismus und Konstruktivismus - hinzugezogen. Die Konfrontation der verschiedenen Hypothesen mit den drei Interpretationsmodellen zeigt, dass das Modell des Konstruktivismus in allen drei Fallstudien sichere Prognosen fur die franzosische Afrikapolitik im Zeitraum zwischen 2002 und 2006 geliefert hat. Die franzosische Afrikapolitik unter Jacques Chirac und Jean-Pierre Raffarin war eindeutig von den Grundprinzipien gaullistischer Afrikapolitik gepragt. Das Streben nach internationalem Rang und Einfluss konnte in diesem Beitrag als der vorherrschende Wert identifiziert werden, der das Handeln Frankreichs in dem analysierten Zeitraum erklarbar macht
 

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Page 39 - United Nations Organization Mission in the Democratic Republic of the Congo (MONUC) has continued without incident.
Page 23 - The Act offers tangible incentives for African countries to continue their efforts to open their economies and build free markets.
Page 23 - The fall of the Berlin Wall marked the beginning of the end of the complementary cold war regime and ist gradual replacement with a new competitive international environment in which French and American policies increasingly are being driven by the same factor: economic self-interest
Page 35 - Djibouti ein Nutzungsabkommen seiner Militärbasen mit den USA. Die USA mussten für die Stationierung ihrer Truppen sowie die Nutzung des Staatsterritoriums für Militäroperationen eine jährliche Kompensation in Höhe von $ 31 Mio. leisten. Die Laufzeit des Abkommens wurde nicht bekannt. Im April unterzeichnete außerdem US-Botschafter Yamamoto einen Vertrag mit der Regierung, in dem die USA finanzielle Hilfe im Wert von $ 2 Mio. für den Ausbau der Elektrizitätsversorgung gewährte
Page 14 - IR theory's fundamental premise [is] that the relationship between states and the surrounding domestic and transnational society in which they are embedded critically shapes state behaviour by influencing the social purposes underlying states preferences
Page 17 - gehen sozialkonstruktivistische Ansätze davon aus, dass Akteure und Strukturen in der internationalen Politik nicht unabhängig von sozialen Kontexten verstanden werden können und somit Ziele und [...] Präferenzen sozial konstruiert sind
Page 17 - Es gibt eine objektive Wirklichkeit, doch die Welt ist uns nicht als (in allen Köpfen gleiche) Kopie dieser Wirklichkeit zugänglich, sondern nur als individuelle Erfahrungswelt, und die Maßstäbe dieser Erfahrung sind subjektiv

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