Machen wir es uns schwer? - Die nichteheliche Lebensgemeinschaft und Art. 6 Abs. 1 GG

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GRIN Verlag, 2011 - 56 pages
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt die Frage, warum sich die Deutschen mit Art. 6 Abs. 1 GG so schwer tun, insbesondere ob Art. 6 Abs. 1 GG eine Schlechterstellung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft gegenuber der Ehe erfordert. Hierzu wird das staatliche Leitbild und der Schutzauftrag des Art. 6 Abs. 1 GG untersucht. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die nichteheliche Lebensgemeinschaft nicht Schutzgut des Art. 6 Abs. 1 GG ist. Art. 6 Abs. 1 GG erfordert aber keine Schlechterstellung der nichtehelichen Lebensgmeinschaft, sondern verbietet eine vollige Gleichstellung oder Besserstellung der nichtehelichen Lebensgmeinschaft. Die Ehe darf nicht benachteiligt werden. Die staatstragende Bedeutung von Ehe und Familie sowie die historisch gewachsene Sensibilitat, die Privatshare vor staatlichen Anordnungen zu schutzen, fuhren in Rechtsprechung und Gesetzgebung zu einem behutsamen, in der Rechtspraxis zu einem schwerfallig erscheinenden Umgang mit Art. 6 Abs. 1 GG.
 

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Literaturverzeichnis II Machen wir es uns schwer? 1 Die nichteheliche Lebensgemeinschaft und Art 6 Abs 1 GG 1 I Schutzauftrag und staatliches Lei...
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des Art 6 Abs 1 GG
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Mögliche Antwort auf die Frage warum sich die Deutschen mit Art 6
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