Macht-Verhältnisse in Knut Hamsuns "Pan": Eine allgemeine formale und themenzentrierte inhaltliche Analyse des Romans

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GRIN Verlag, 2009 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,6, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Nordische Philologie), Veranstaltung: Knut Hamsun, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Lekture von Knut Hamsuns Roman Pan aus dem Jahre 1894 erscheint neben zahlreichen anderen sowohl formalen als auch inhaltlichen Besonderheiten die Beziehungsvielfalt innerhalb der Erzahlung augenfallig: So werden im Rahmen einer eingeschrankten Raumlichkeit (ein kleine Handelsstatte im norwegischen Nordland) und eines ebenfalls begrenzten Figurenkollektivs (in Glahns Bericht rund acht handelnde Charaktere, vergl. Punkt II. 1.2.a)) verschiedene Personenkonstellationen erprobt, von denen sich jedoch letztlich keine als dauerhaft fruchtbar" erweist und uber das Ende des Romans hinausgerettet werden kann. Ausgehend von dieser Erkenntnis stellte sich mir notwendig die Frage, warum die zwischenmenschlichen Verbindungen hier so ausnahmslos scheitern und ob moglicherweise eine allen gemeinsame zentrale Problematik fur ihr Nicht-Funktionieren verantwortlich ist. Zu diesem Zwecke mussten die verschiedenen Beziehungen zunachst einer naheren Betrachtung unterzogen und auf ein Element hin untersucht werden, das moglicherweise in ihnen allen enthalten ist. Als ein solches erschien mir schliesslich der Aspekt personlicher Macht: Das Streben nach Macht, ihre Ausubung und der Kampf um sie erweisen sich als nicht unwesentliche Bestandteile der (nicht nur erotischen) Beziehungen im Roman- und damit einhergehend ebenfalls die Opposition von Starke und Schwache und letztlich das Verhaltnis von Herrschaft und Unterordnung. Die verschiedenen Manifestationen von Macht lassen sich beispielhaft und in unterschiedlicher Intensitat anhand der folgenden vier Figurenkonstellationen im Roman zeigen: Beginnend mit der zweifellos im Mittelpunkt der Erzahlung stehenden und vermutlich schillerndsten Verbindung, namlich der Glahns und Edvardas, deren Macht-Verhaltnis als das wohl am w
 

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