Macht in der Partnerschaft. Symmetrische und komplementäre Partnerschaften

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GRIN Verlag, Nov 12, 2003 - Education - 96 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vielfachen Erwartungen von Paaren an das gemeinsame Leben bringen nicht nur Harmonie, Intimität und gegenseitige Liebe hervor, sondern auch Hindernisse, die bewältigt werden müssen. Das Thema Macht in der Partnerschaft stellt dabei nur einen Bereich dar, der sich aber auf viele Bereiche der Partnerschaft auswirken kann. Die Machtverhältnisse in einer Partnerschaft müssen einvernehmend als befriedigend empfunden werden. Gelingt dies nicht, so ergeben sich daraus Konflikte, die zu einer Paarkrise führen können. Das erste Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit dem Machtbegriff. Dabei sollen die allgemeinen Vorstellungen von Macht von der systemischen Betrachtungsweise unterschieden werden. Das systemische Verständnis von Macht und die austauschtheoretischen Erkenntnisse bilden den Hintergrund für die Bearbeitung des Themas. Im zweiten Kapitel wird Bezug genommen auf das systemische Verständnis von Partnerschaft. Die Gestaltung der Partnerschaft im Hinblick auf Grenzen, Regeln und Kommunikationsmuster ist für die systemische Beratung grundlegend. Im dritten Kapitel wird der Verlauf der Partnerschaft von der Verliebtheit bis zur dauerhaften Partnerschaft dargestellt. Die nähere Beleuchtung der Nähe-Distanz-Regulation, des quid pro quo Prinzips, der Gegenseitigkeit und der Ko-evolution vermitteln die Komponenten der dauerhaften Liebe. Es sollen dabei Gründe herausgestellt werden, die die Machtausbildung in der Partnerschaft begünstigen. Welchen Einfluss die Herkunftsfamilie auf die Paargestaltung nimmt, ist Thema des vierten Kapitels. Hierbei sollen verschiedene Betrachtungsweisen darüber Aufschluss geben, ob sich die bisherigen Erfahrungen der einzelnen Partner auf die Machtposition in der Partnerschaft auswirken und wie sich eine Machtstruktur in der Partnerschaft entwickeln kann. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Machtkonstellationen in der Partnerschaft. Es werden Beispiele für symmetrische und komplementäre Partnerschaften dargestellt. Bei den Beratungsansätzen im sechsten Kapitel wird zunächst unterschieden zwischen dem psychoanalytisch orientierten Ansatz und dem systemtheoretischen Ansatz. Dem systemtheoretischen Ansatz soll dabei weiterhin die Aufmerksamkeit gelten. Anhand von therapeutischen Techniken und der Wiedergabe der Grundzüge der systemischen Beratung soll Bezug genommen werden auf die Macht in der Partnerschaft.
 

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Abhängigkeit Andolfi u.a. Angst Austauschtheorie Autonomie Bedürfnisse beeinflussen beide Partner Beispiel Belohnungen Berater beschreibt bewusst Beziehung Beziehungsebene Beziehungskonflikt Beziehungsmuster Beziehungsthema bezüglich Bösch Boszormenyi-Nagy Boszormenyi-Nagy/Spark dargestellt destruktiv Distanz dominierte Dyade egalitäre Partnerschaft eigene Partnerschaft einengende Interaktionsstil Einfluss Eltern Elternteil emotionale Fähigkeit Familie Familientherapie festen Partnerschaft Frau gebundene Partner Gefühl gemeinsame Goldbrunner Grenzen Herkunftsfamilie Hierbei Idealisierung Indexpatienten Individuation Interaktion Jackson Kind Kirchler Klienten Ko-evolution Kollusion Kollusionskonzept Kommunikation komplementären Partnerschaften Konflikt Kontext Krankheit Kreische Lemaire Macht Machtkampf Machtkonflikt Machtkonstellationen Machtposition Machtstrukturen Machtverhältnisse Mann Metakommunikation Metapher Möglichkeit muss Nähe Napier negative Gegenseitigkeit neurotische oftmals Paarbeziehung Paares Paarkonflikt Paartherapie Paradoxe Intervention Parentifizierung passiv Person Position positiv pseudoharmonische psychosomatischen Erkrankung quid pro quo regressive Reich rivalisierenden Interaktionsstil Schlippe Schlippe/Schweitzer Schuldgefühle Secord/Backman Selbstwertgefühl Simon Simon/Stierlin somit sozialen Sozialsystem stark Stierlin Streit Streitpaare Symbiose symmetrischen Partnerschaften Symptom Symptomträger System Systemische Beratung systemische Therapie Systems Therapeut Trennung Trennungsängste Trommel Umwelt unbewusst Veränderung Verhalten Verhaltensweisen Verliebtheit Watzlawick Weiterhin Willi Zusammenhang

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