Macht ist Kontrolle: Kelten und Religion

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GRIN Verlag, Jun 9, 2009 - Social Science - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Archäologie, Note: 1, Universität Wien (Sprachwissenschaft), Veranstaltung: SE Seminar aus Archäologie der Eisenzeit – Eisenzeitliche komplexe Gesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner folgenden Arbeit habe ich mich mit der Religion der Kelten, dem archäologischem Hintergrund dieser und vor allem der Frage beschäftigt, in wie weit man der eisenzeitlichen Religion ihren Machstatus ansehen kann. Weiters habe ich mich damit befasst, wer die Kontrolle über Religion und Ritual ausübt, wer also die sakrale Macht besitzt. Ebenso habe ich versucht herauszufinden, auf welche Ressourcen diese Personen mit sakraler und politischer Macht zurückgreifen, über welche Mittel sie verfügen um mit Religion Kontrolle und Macht auszuüben. Dies habe ich vor allem in dem Kapitel über Rituale im Siedlungskontext versucht herauszuarbeiten. Ich habe versucht, das Thema Macht ist Kontrolle in der gesamten Arbeit mit ein zu beziehen, was sich als relativ schwierig herausstellt, wenn man sich mit einem archäologischen Befund beschäftigt. Es stellt sich einem das Problem, dass man nicht mehr interpretieren sollte, als tatsächlich realistisch möglich ist, doch findet man in der Fachliteratur teilweise so abgehobene Erklärungen, dass man auch selbst zu phantastischen Höchstleistungen neigt. Ich habe mich weitestgehend mit archäologischen Evidenzen befasst, da die zusätzliche Berücksichtigung von allen oder den meisten relevanten Literarischen Quellen den Rahmen sprengen würde. Dennoch habe ich gerade bei den Opferungsthemen auf Antike Autoren zurückgegriffen, da man hier alleine mit Archäologie nicht weit kommt. Außerdem fand ich es interessant, den archäologischen Kontext mit Zuhilfenahme von literarischen Quellen besser zu verstehen und zu beschreiben. Die Literatur zum Thema Kelten und Religion ist sehr vielfältig und gerade das macht es relativ schwierig abzuwägen, wem man mehr Glauben schenkt. Ich habe versucht, eine objektive Meinung zu wahren und das Thema ohne Vorurteile anzugehen.
 

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