Madame de Stael

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GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Franzosisch - Literatur, Werke, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem zeitgenossischen Tenor entsprechend, publiziert Anne Louise Germaine Baronin von Stael- Holstein 1800 in ihrem Essay "De la litterature consideree dans ses rapports avec les institutions sociales" ein negatives Bild uber die Italiener, aufgrund der Unterentwicklung des Landes, der Ruckstandigkeit der italienischen Zivilisation, des Mangels an Freiheit und der Herrschaft des Katholizismus. Sieben Jahre spater, nach ihren Reisen nach Deutschland und Italien, veroffentlicht Madame de Stael ihren Roman "Corinne ou lItalie," der europaische Dimensionen annimmt.Das Werk, das im epochengeschichtlichen Schnittpunkt von Aufklarung und Romantik entstanden ist, setzt neue Schwerpunkte. Bereits der Titel bringt die thematische Vielfalt des Romans zum Ausdruck und deutet auf eine semantische Analogie hin. Sowohl die Protagonistin Corinne als auch Italien bilden das Subjekt des Romans. Anhand von Corinne stellt die Autorin nicht nur das weibliche Verwirklichungsstreben dar, das an gesellschaftlichen Vorurteilen scheitert, sondern auch den Gegensatz zwischen Norden und Suden, wobei der Norden durch den Englander Lord Nevil und der Suden durch Corinne reprasentiert werden. Sachliche Informationen werden mit einer romantischen Liebesbeziehung in Verbindung gebracht. Besonders in der ersten Halfte des Romans befasst sich Madame de Stael mit der Darstellung der italienischen Hauptstadt Rom und deren Bevolkerung. Die ausfuhrlichen und zugleich kontroversen Beschreibungen der italienischen Kultur und Landschaften, lassen auf den Charakter der Italiener schlieen, deren Sitten und Brauche deutlich im Kontrast zur Moral der Nordeuropaer dargestellt werden. In diesem Zusammenhang zieht Madame de Stael nicht nur die Vergangenheit, sondern vor allem die italienische Gegenwart in Betracht. Auf diesem Weg liefert die franzosische Autor
 

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