Magie in Weltbild, Heilkunde und Alltag vergangener Jahrhunderte

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Neuere deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Das Seminar, zu dem diese Arbeit entstand, war facherubergreifend (Literatur / Chemie) und hatte den Titel ", Alchimie, Hermetik und Magie in der deutschen Literatur",, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit Weltbild, Magie und Heilkunde des Mittelalters und der Fruhen Neuzeit. Hierbei stellt sie den Vernetzungsgedanken von Gegenstandlichem sowie Nichtgegenstandlichem dar. In dieses Netzwerk gehoren demnach auch Damonen, Geister, der Teufel, die mittels Magie abgewehrt, beeinflusst oder zu Hilfe gerufen werden konnen. Im ersten Kapitel wird auf Analogievorstellungen im Weltbild naher eingegangen: Der Zusammenhang, die Beziehungen zwischen Kosmos - Erde - Mensch sollen hier deutlich werden. Beispielhaft werden Parallelen, die zwischen Mikro- und Makrokosmos gezogen wurden, vorgefuhrt. Der Entsprechungsgedanke taucht unter anderem im Menschen selbst als auch in der Heilkunde auf. Anhand der Signaturenlehre wird versucht, dies darzustellen. Das zweite Kapitel greift den Aspekt der Macht durch Magie auf und zeigt den Umgang mit dieser innerhalb der Gesellschaft sowie den Standpunkt der Obrigkeit, der weitgehend von den christlichen Glaubensvorstellungen bestimmt wurde und zu Verfolgungen von Zauberern und Hexen fuhrte. Die ersten beiden Kapitel lassen verschiedene Gedanken und Ansichten - hinsichtlich des Weltbildes, der Magie und der Heilkunde - zweier bekannter Personlichkeiten, namlich Hildegard von Bingen (Mystikerin, Prophetin und Heilkundlerin, 1098-1179) und Theophrastus Bombastus von Hohenheim (besser bekannt unter dem Namen Paracelsus, 1493/94-1541), einfliessen. Im Vordergrund des dritten Kapitels stehen Zauberpflanzen. Das Kapitel befasst sich mit den Begriffen Zauber und Zauberei und widmet sich insbesondere Pflanzen, die die geheimni"
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 9 - Beziehungen zwischen Magie, Medizin und Pharmazie im Werk des Agrippa von Nettesheim (1486-1535).
Page 9 - Biedermann, Handlexikon der magischen Künste von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert, Graz 1968, S.
Page 9 - ... mit anrüern des erslagen. auch wirt unglaub do mit bewert ', das man eins toten sei beswert * und zwingt das sie erwider vert und sagt wie ir beschichte. auch wirt unglaub da mit gepreut s, daz man gelaubet daz die leut zu wolfen werden.
Page 9 - Behamer mit singen machen offenber wie ketzer und auch zauberer manchen menschen petceren, und stellen sich doch in dem schein als ob si frum und geistlich sein; vil manchen si in...
Page 18 - Die Vögel im Volksglauben. Eine volkskundliche Sammlung aus verschiedenen europäischen Ländern von der Antike bis heute, Wiesbaden 1989 (= Gattiker); Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854 ff.
Page 5 - Der alte Elementbegriff herrschte durch viele Jahrhunderte und wurde erst sehr spät von jenem der Naturwissenschaft abgelöst.
Page 5 - Wärme, von der Luft den Atem, vom Wasser das Blut und von der Erde das Fleisch", schreibt Hildegard in ihrem Werk über Krankheiten.
Page 6 - "similia similibus curantur" (Gleiches kann durch Gleiches geheilt werden) lebt in der...
Page 9 - Magie ist die Umsetzung eines auf Entsprechungen und Sympathien gegründeten Weltbildes in die Praxis."38 Hierbei sei ein „neben der "normalen...

Bibliographic information