Majakovskijs poetische Innovationen in den Poemen "Ljublju" und "Pro ėto"

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Slawische Lander, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Slavische Philologie), Veranstaltung: Majakovskij und der sudslavische Avantgardismus, Sprache: Deutsch, Abstract: "Не смоют любовь ни ссоры, ни версты. Продумана, выверена, проверена. Подъемля торжественно стих скороперстный, клянусь - люблю неизменно и верно!" Dies ist die Folgerung Vladimir Majakovskijs in seinem 1922 veroffentlichten Poem "Ljublju." Im selben Jahr gibt er einen ersten Hinweis auf das Poem "Pro ėto" in seiner Autobiographie "Ja sam." In dem Kapitel 22-j god heit es: "Задумано о любви. Громадная поэма." Mit der Arbeit an diesem Poem begann Majakovskij Ende Dezember 1922. Beide Werke haben autobiographische Zuge und spiegeln seine Reflexion des Phanomens Liebe wieder. Beide Poeme zahlen zu der urbanen Lyrik Majakovskijs und weisen eine Reihe von Neulogismen, Vulgarismen, Obszonitaten und verschiedene Jargons auf, die die Schriftsprache evolutionierten. "Dem entspricht die Eigendynamik der Dingwelt, die gegen die Dominanz der Menschen zu rebellieren scheint und ihrerseits anthropomorphe Zuge annimmt." Ebenso wichtig sind in den beiden Werken die stilistischen Mittel der Intertextualitat und der Intermedialitat, die in der folgenden Arbeit untersucht werden. Dabei sollen erganzend die auere Gliederung und die stilistischen Mittel sowie der autobiographische Hintergrund beider Poeme analysiert werden. Desweiteren ist die Bedeutung beider Poeme in Majakovskijs Gesamtwerk Gegenstand dieser Arbeit. Die Sekundarliteratur zu beiden Poemen ist uberaus umfangreich, so dass eine angemessene Auswahl nicht ganz leicht fallt. Bei der Untersuchung der Fragestellung im Rahmen einer Proseminararbeit ist eine erschopfende Darstellung weder angestrebt noch moglich.
 

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About the author (2011)

Olga Levina schreibt Theater-, Film-, Musik-, Literatur- und Ausstellungskritiken, sie unterstutzt den Kulturvollzug aber auch bei Designfragen und im Marketing. Sie studierte slavische Philologie, Komparatistik und Philosophie an der LMU Munchen und promoviert zum Thema "Der Autor als Werk - Neuer Journalismus in Russland.

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