Makler - Alternative zur Ausschliesslichkeit: Handlungsalternativen und Entscheidungshilfen

Front Cover
Verlag Versicherungswirtsch., Aug 6, 2004 - Business & Economics - 121 pages
0 Reviews
Von den knapp 80.000 hauptberuflichen Versicherungsvertretern mit Ausschließlichkeitsbindung prüfen viele derzeit, ob die einseitige Bindung an ein Versicherungsunternehmen noch zeitgemäß ist. Die EU-Vermittlerrichtlinie könnte ein willkommener Anlass für einen Statuswechsel sein. Sie sieht ebenso wie die kommende VVG-Reform eine Stärkung der Verbraucherrechte vor, zu der auch mehr Klarheit über die Art der Bindung des Vermittlers an einen oder mehrere Versicherer gehört. Aber den neuen Makler erwartet keineswegs eine heile Welt der bestmöglichen Auswahl unter verschiedensten Versicherern, die automatisch zu zufriedenen Kunden und mehr Neugeschäft führt. Die Motivation zum Wechsel aus der Ausschließlichkeit wird schnell zur Enttäuschung, weil zwar manche Probleme wegfallen, dafür aber ganz neue hinzukommen. Dieser Ratgeber ist auf Basis einer Befragung verschiedener Verbände, Maklerverbünde sowie einiger Makler entstanden, die selber den Wechsel vom Ausschließlichkeitsvertreter zum Makler vollzogen haben. Dadurch erhält der Leser erstmals offene Antworten auf Fragen nach dem Kapitalbedarf, den Grenzen einer möglichen Bestandsumdeckung und den anderen Hürden, die der neue Makler zu überwinden hat. Zahlreiche Praxistipps und Checklisten helfen dabei, sich selbst auf die Eignung zum Unternehmer zu prüfen und die verschiedenen Schritte auf dem Weg dorthin zu gehen. Dabei spielen Themen wie der Verzicht auf einen Ausgleichsanspruch und dessen Berechnung, die Bewertung und der Kauf von Beständen sowie die Standortwahl und die Personalsuche eine Rolle. Breiten Raum nimmt außerdem die Problematik der Maklerhaftung ein. Auf Basis einer klaren Abgrenzung der Vermittlertypen nach rechtlichen und wirtschaftlichen Kriterien und unter Berücksichtigung der EU-Vermittlerrichtlinie wird aufgezeigt, welche rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen zur Begrenzung der Haftung möglich und nötig sind. Fazit: Die Entscheidung zum Makler-Dasein sollte nicht aus spontanen Verärgerungen erfolgen, sondern setzt einen grundlegenden Mentalitätswandel voraus, so eine Botschaft des Praxisratgebers. Der Autor kommt langjährig aus dem Versicherungsvertrieb und übt einen Lehrauftrag an der FH Köln, Institut für Versicherungswesen im Fach "Lehre des Versicherungsvermittlerbetriebs" aus. Auch in seinen bisherigen Veröffentlichungen setzt er sich mit Fragen des Versicherungsvertriebs - insbesondere dem Ausschließlichkeitsvertrieb - auseinander.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Anlässe für einen Statuswechsel
41
Strategien zur Vorbereitung und Durchführung des Wechsels
59
Problemfelder
73
Entscheidungshilfen
87
Literaturhinweise
121
Copyright

Common terms and phrases

Abschluss Abschlussprovision Agenturvertrag Anforderungen Angebote Ausbildung Ausgleich Ausgleichsanspruch ausreichend Ausschließlichkeit Ausschließlichkeitsvertreter Beispiel beispielsweise Beratung Berufshaftpflichtversicherung besonders Bestand Bestandskauf bestehen bestimmte Betrieb Bund der Versicherten Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute Büro Checkliste chen Courtage Courtagesatz Courtagevereinbarungen Courtagezahlungen Courtagezusagen Deckungskonzepte eigenen Einkommen erhalten EU-Vermittlerrichtlinie Fachhochschule Köln Fähigkeiten Fall Firmenkunde folgende Fortsetzung nächste Seite Geschäfts gibt Grund Haftung Handelsvertreter Hinweis hohe insbesondere Kauf Kosten Kunden Kundenverbindungen Kündigung Kündigungsfrist laufende Lebensversicherung lhnen lich lnformationen lnteressen Makler Makler muss Maklerbetrieb Maklertätigkeit Maklerverbund Maklervertrag Maklervollmacht Markt Mehrfachvertreter mindestens Mitarbeiter Mitglieder möglich notwendig persönlichen Pflichten Privatkunden Probleme Produkte provision rechtlichen Regel regelmäßig Risiko rungsunternehmen Schadenfall Schufa Selbstständigkeit Software Soll Kann Uner sollte sowie Sparte Stornoreserven Strukturvertriebe Tarife Tätigkeit tatsächlich Umdeckung Umsatz Umstieg Unternehmen unterschiedliche VDVM Verband Vereinbarung Vergütung Verkäufer verschiedenen Versi Versicherer Versicherungen Versicherungsmakler Versicherungsunter Versicherungsunternehmen Versicherungsvermittler Versicherungsverträge Versicherungswirtschaft Vertreter viele Wechsel weiter wichtig sehr wichtig wirtschaftlichen Zielgruppen zumindest Zusammenarbeit

Bibliographic information