Marchiam Austrie in Ducatum Commutavimus. Der Konflikt um das Herzogtum Bayern und das Privilegium Minus von 1156

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GRIN Verlag, 2009 - 88 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1, Georg-August-Universitat Gottingen, Veranstaltung: Hauptseminar "Heinrich der Lowe," Sprache: Deutsch, Abstract: Als Friedrich I. Barbarossa im Marz 1152 den deutschen Konigsthron bestieg, musste er es als seine erste Aufgabe ansehen, den zwischen Welfen und Babenbergern um das Herzogtum Bayern gefuhrten Konflikt zu bereinigen, der das Konigtum seines Vorgangers Konrad III. schwer belastet und so viel Ungemach [...] fur das ganze Reich und vor allem fur das arme Bayern" gebracht hatte. Die hitzig gefuhrten Auseinandersetzungen hatten gezeigt, dass der politische Konflikt mit Waffengewalt nicht zu losen war. Ganze vier Jahre zaher und geschickter kaiserlicher Verhandlungskunst sollte es bedurfen, bis es Friedrich gelang, die bayrische Frage mit den Mitteln des Lehenrechtes beizulegen. In dem am 17. September 1156 ausgestellten feierlichen Diplom fixierte die Kanzlei Barbarossas ein kompliziertes Rechtsgeschaft: Als Gegenleistung fur den Verzicht Heinrich Jasomirgotts auf das Herzogtum Bayern wurde seine Markgrafschaft Osterreich in den Rang eines Herzogtums erhoben. Zudem wurden dem Babenberger weitgehende Zugestandnisse verbrieft, die wesentliche lehenrechtliche Prinzipien scheinbar aushohlten und das neugeschaffene Herzogtum in eine Sonderstellung innerhalb des Verbandes der Furstentumer des Reiches hoben."
 

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Der Regensburger Hoftag am 8 September 1156
13
Uberlieferung
16
Fazit
31
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