Margarethe von Schwangau - Die Ehefrau Oswalds von Wolkenstein

Front Cover
GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung: Margarethe von Schwangau, deren Lebensbild hier nachgezeichnet werden soll, war eine schlichte Hausfrau auf einer eher bescheidenen Burg in Tirol, auch wenn sie aus einer Familie des reichsunmittelbaren Adels stammte. In ihrem Leben gibt es keine herausragenden, keine spektakularen Ereignisse. Was es aber auszeichnet ist die Verbindung mit dem Dichter Oswald von Wolkenstein." Mit diesen Worten beginnt Hans Pornbacher, der alles bisher Bekannte uber Margarethe von Schwangau in einem gleichnamigen Buch zusammengetragen hat, seine Darstellung.1 Margarethe und Oswald von Wolkenstein waren uber dreissig Jahre verheiratet und diese Verbindung ist wohl in der Tat der Grund dafur, weshalb sich ihr Leben auch heute noch teilweise rekonstruieren lasst, beziehungsweise warum dies uberhaupt von Interesse ist. Dass so viele Briefe und Urkunden uber sie und von ihr uberliefert sind, ist ausserst ungewohnlich. Von kaum einer anderen Hausfrau aus dem Mittelalter oder einer Ehefrau eines mittelalterlichen Dichters wissen wir heute genaueres. Doch nicht nur aufgrund der gunstigen Quellenlage verdient Margarethes Leben Aufmerksamkeit. Sie war sowohl fur Oswalds Leben als auch fur sein dichterisches Werk von grosser Bedeutung, wie wir heute wissen. Vor allem in den fruhen Jahren der Ehe dichtete Oswald zahlreiche Lieder uber Margarethe. Zweifelsohne ist bei der Auswertung mittelalterlicher Dichtung fur Biographien Vorsicht geboten, da in hohem Masse literarische Konvention mitspielt. Es sollen daher im Folgenden nur diejenigen Lieder uber Margarethe genauer untersucht werden, bei denen ein biographischer Bezug als weitgehend gesichert gilt. Aufgrund dieser Lieder, aber auch durch Einbeziehung der uberlieferten Urkunden und Briefe soll ein Bild gezeichnet werde"

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information