Maria Stuart: ein trauerspiel

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H. Holt, 1894 - 261 pages
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Page 108 - Hab' ich verschmäht mit königlichem Freimut. Das Ärgste weiß die Welt von mir, und ich Kann sagen, ich bin besser als mein Ruf. Weh Euch, wenn sie von Euren Taten einst Den Ehrenmantel zieht, womit Ihr gleißend Die wilde Glut verstohlner Lüste deckt. Nicht Ehrbarkeit habt Ihr von Eurer Mutter Geerbt: man weiß, um welcher Tugend willen Anna von Boleyn das Schafott bestiegen.
Page 109 - Mäßigung! Ich habe Ertragen, was ein Mensch ertragen kann. Fahr hin, lammherzige Gelassenheit, Zum Himmel fliehe, leidende Geduld, Spreng endlich deine Bande, tritt hervor Aus deiner Höhle, langverhaltner Groll — Und du , der dem gereizten Basilisk Den Mordblick gab, leg auf die Zunge mir Den giftgen Pfeil — SHREWSBURY O sie ist außer sich ! Verzeih der Rasenden, der schwer Gereizten!
Page 171 - Leib. — Die Kirche ist's, die heilige, die hohe, die zu dem Himmel uns die Leiter baut; die allgemeine, die kathol'sche heißt sie, denn nur der Glaube aller stärkt den Glauben; wo Tausende anbeten und verehren, da wird die Glut zur Flamme, und beflügelt schwingt sich der Geist in alle Himmel auf.
Page 114 - Das Leben ist Nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer! - Man schleife mich nach Tyburn, Glied für Glied Zerreiße man mit glühnder Eisenzange, (indem er heftig auf sie zugeht, mit ausgebreiteten Armen) Wenn ich dich, Heißgeliebte, umfange MARIA (zurücktretend).
Page 38 - Des Souveräns, des Landes. Eben darum Mißtraut Euch, edler Lord, daß nicht der Nutzen Des Staats Euch als Gerechtigkeit erscheine.

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