Maria Stuart: Geschichtsdrama zwischen Metaphysik und Politik

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Universite Paris-Sorbonne (Paris IV), Veranstaltung: Friedrich Schiller: Maria Stuart, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 18 Punkte = sehr gut, nach franz. Notensystem, Arbeit ohne Seitenzahlen, Abstract: Die Wahrheit, die Schiller in diesem Stuck vermittelt, besteht aus seiner Philosophie von der Freiheit," die im Durchbruch des Erhabenen erlangt wird. Fur dieses Werk der Weimarer Klassik muss man Schillers asthetische Schriften fur die Interpretation heranziehen. Ausgangspunkt seiner Gedanken ist die Enttauschung uber den Umschlag der franzosischen Revolution in die Schreckensherrschaft. Damit stellt sich fur Schiller die Frage, was der Anlass fur diesen Umschlag war und wie ein vernunftiger burgerlicher Staat den dekadenten Feudalstaat ablosen konne, ohne dass Europa in Barberei und Knechtschaft zuruckgeschleudert" werden wurde. Bei der Frage nach dem Anlass geht er von einer Zerissenheit in Sinn und Geist aus, die zu einem Verlust der Totalitat fuhre, wahrend hingegen bei den Griechen noch Harmonie herrsche, da Einheit von Geist und Sinn noch gegeben.Doch in der Zeit der Moderne sei diese Einheit zerstort und auch der Staat konne dies nicht wieder herstellen, da er gerade auf diese Individualitat baut. In der Folge gibt es nur eine Instanz fur die Besserung der Menschheit durch die Wiedergewinnung der Harmonie- die Kunst. Als Beweis fuhrt Schiller an, dass die meisten Menschen reiner Vernunft nicht zuganglich sind, da sie durch Empfindungen zum Handeln bestimmt" sind. Deshalb musse der Weg zum Kopf [...] durch das Herz geoffnet werden." Durch die Freiheit, die der Mensch in der Kunst erfuhre, konne er sich grundlegend verandern. Diese Erfahrung der Freiheit ist auf zwei Darstellungsweisen moglich: zum einen durch die Darstellung des Schonen, in der Geist und Sinnlichkeit in der Natur miteinander harmonieren, zum"
 

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Einleitung
Anwendung von Schillers Philosophie auf Maria Stuart
Konklusion
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