Marie Luise Kaschnitz und ihr Frühwerk

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GRIN Verlag, Jun 5, 2003 - Literary Criticism - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,8, Universität Leipzig (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Weibliches Schreiben-Autorinnen des 20. Jh., Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Tod ist in meinen Gedichten, Geschichten, Aufzeichnungen überall anzutreffen, aber in meinem Alltag nicht.“ (Orte, S. 179) Marie Luise Kaschnitz - Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts, Buchhändlerin, Ehefrau, Mutter, Globetrotterin und sensible Frau. Im Mittelpunkt der folgenden Arbeit steht ihre Lyrik der 30er Jahre, die von ihr zwar abgewertet wurde, aber voller Bildhaftigkeit und Expressivität ist, so wie es auch in ihren Spätwerken zu finden ist. Unter der Fragestellung, ob sich die Kaschnitz, 1901 geboren, eher der Tradition oder der Moderne angeschlossen hat, sollen die beiden Gedichte „Am Strande“ und „Juni“ (beide 1935) untersucht werden. Berücksichtigt werden persönliche und gesellschaftliche Umstände, die ihre Themenwahl zu erklären versuchen, so dass am Ende das obenstehende Zitat etwas deutlicher wird. Marie Luise Kaschnitz, die erst spät mit der Schriftstellerei begonnen hat, zeigt bereits in ihrer frühen Literatur Ausdruckskraft und Können, so dass auch ihr leider etwas in Vergessenheit geratenes Frühwerk sehr lesenswert ist und bleiben sollte.
 

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