"Mario und der Zauberer": Eine Warnung vor dem Faschismus in Deutschland am Beispiel Italiens?

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Universitat Potsdam (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Thomas Manns Novellen und Erzahlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der bekanntesten Werke Thomas Manns ist die Novelle Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis," welches er 1929 wahrend eines Aufenthaltes an der Ostsee schrieb und das im Jahr 1930 erschien. Es ist gleichzeitig eines der meistanalysierten Werke Manns. In der Forschung sind sehr viele und sehr verschiedene Interpretationen und Interpretationsansatze vertreten. Dies liegt wohl hauptsachlich an den unterschiedlichen Aussagen, die der Autor im Laufe der Zeit zu der Novelle getatigt hat, beruhend auf seinen wechselnden politischen Ansichten. Die Novelle beruht auf einem zweiwochigen Badeurlaub, den Thomas Mann mit seiner Familie im September 1926 nach Forte dei Marmi unternahm. Einige der erzahlten Vorfalle hat die Familie tatsachlich so erlebt. So wird denn auch uber einen wachsenden Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit berichtet. Aber war der einzige Zweck, zu dem Thomas Mann die Novelle schrieb, der, einen Reisebericht abzuliefern? Oder wollte er noch mehr? Er sah, wie sich die faschistische Diktatur in Italien immer mehr etablierte. Sah er auch Gleiches in Deutschland herannahen und wollte davor warnen? Dies zu klaren ist das Ziel der vorliegenden Arbeit. Daraus resultierend wird als erstes der italienische Faschismus behandelt um einen Uberblick uber den geschichtlichen Kontext zu gewinnen. Anschliessend wird auf Thomas Manns Verhaltnis zu Italien und spater auch zur Politik eingegangen. Danach wird der Inhalt der Novelle kurz geklart, um schliesslich die Warnungen in Mario und der Zauberer" herauszuarbeiten."
 

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