Martha Fontane im Leben und Werk Theodor Fontanes

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GRIN Verlag, Nov 4, 2004 - Literary Criticism - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für neuere deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Hauptseminar Theodor Fontane, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Biographie der einzigen Tochter Fontanes genauer darzustellen. Dabei soll immer die Beziehung zum Leben Fontanes hergestellt werden, um eine Einordnung in dessen Lebenslauf zu ermöglichen. Ihre Beziehung zueinander steht im Vordergrund. Mit Hilfe einzelner Werke wird dann versucht eine Beziehung zwischen Fontanes Arbeit und den Erfahrungen mit seiner Tochter herzustellen. Diese Texte werden in die Lebensgeschichte Fontanes und seiner Tochter eingeordnet und anschließend auf bestehende Parallelen zu dieser analysiert. Dazu werden neben einzelnen Biographien vor allem die zahlreichen erhaltenen Briefe herangezogen, die sich Fontane mit seiner Familie und Freunden geschrieben hat. Nach fünfjähriger Verlobungszeit im Alter von 30 Jahren heiratet Theodor Fontane am 16. Oktober 1850 Emilie Rouanet-Kummer und gründet eine Familie. Damit verbürgerlicht sich sein Lebensstil, er ist zu beruflichen Kompromissen gezwungen, weil er von nun an eine Familie durchzubringen hat. Immer wieder geraten er und Emilie in ihrer Ehe in Streit, weil einerseits Fontane ihr Bedürfnis nach materieller Absicherung nicht erfüllen kann und auf der anderen Seite er sich von Emilie in seinem literarischen Arbeiten nicht genügend unterstützt fühlt. Als am 14. August 1851 der erste Sohn George geboren wird, ist Fontane ohne berufliche Anstellung und seine Reaktionen auf das neue Familienmitglied dementsprechend zwiespältig. Es fällt ihm schwer Vatergefühle zu entwickeln und sein Interesse wächst erst, als George sprechen lernt. Als Fontane im April 1852 nach London geht, um dort als Korrespondent der „Preußischen (Adler-)Zeitung“1 zu arbeiten, und Emilie mit George in Berlin bleibt, vermisst er jedoch beide. Fontanes Frau ist zu der Zeit wieder schwanger und aus seinen Briefen wird erstmals deutlich, dass Fontane sich eine Tochter wünscht: [...] 1 Pelser 1997, S. 9
 

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