Martha Rosler - Zusammenhänge und Grundgedanken

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GRIN Verlag, 2008 - 31 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Installationen, Aktionskunst, 'moderne' Kunst, Note: 1,5, Staatliche Akademie der Bildenden Kunste Stuttgart, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem Interview wirft Benjamin Buchloh Martha Rosler vor, ihr Werk sei "heterodox" . Dies wurde bedeuten, dass ihren Arbeiten eine Verbindung fehlt und sie mit jedem neuen Werk auch einen neuen Weg einschlagt. Ihre Themen sind so vielschichtig wie ihre Arbeitsweisen und da stellt sich tatsachlich die Frage ob diesem kunstlerischen Gesamtwerk eine Struktur fehlt? Vergleicht man ihre Arbeit beispielsweise mit der von Cindy Sherman, fallt sofort auf dass sich ein roter Faden durch dieses Werk zieht, namlich ihre Selbstinszenierungen in verschiedensten Kostumierungen, das Bild des Korpers und der Frau, fast immer umgesetzt im Medium Fotografie. Im Werk Martha Roslers, gibt es dagegen keinen Anhaltspunkt, der ahnlich augenfallig ist wie Cindy Shermans Kostumierungen. Man kann sie nicht auf ein bestimmtes Thema oder Medium festlegen und muss oft lange nach ihrem Grundgedanken innerhalb eines einzelnen Werkes suchen. Gibt es trotzdem ein Grundkonzept in ihrem Werk, das dem Ganzen eine Struktur gibt, einen Zweck, ein Ziel? In dieser Hauptseminararbeit soll geklart werden, ob ihr Gesamtkonzept nur etwas tiefer unter der Oberflache verborgen liegt, oder ob ihr OEvre schlicht und einfach ohne Zusammenhang ist. Dazu soll Kapitel 2 aufzeigen wie vielschichtig allein ihr Mediengebrauch ist, und ob diesem eine Methode zugrunde liegt. Im darauffolgenden Kapitel werden einige wichtige Arbeiten Themen untergeordnet und dabei auf wesentliche Gedanken hin untersucht. In einer Schlussbetrachtung soll sich herausstellen, ob sich diese Gedanken sogar zu einem werkubergreifenden Ziel formulieren lassen.

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