Martials Rombild in den Epigrammaton libri

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GRIN Verlag, 2012 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Latein, Note: 1,0, Universitat Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: "hoc lege, quod possit dicere vita 'meum est.' / non hic Centauros, non Gorgonas Harpyiasque / invenies: hominem pagina nostra sapit." Es geht dem Dichter also ganz um das Menschliche. Als grosser Beobachter des sozialen Lebens zeigt uns Martial eine riesige Palette von Verhaltensweisen auf, die uns die romische Wirklichkeit widerzuspiegeln scheinen. Seine soziale Herkunft liefert keinen unmittelbaren Hinweis auf eine bestimmte Perspektive des Autors gegenuber den Armeren oder auch den Reichen. Er war kein Senator, sondern in den Ritterrang aufgeruckt. Ritter konnten sehr reich, wie in Martials Fall aber auch recht arm sein, sodass der Klientendienst zur Lebensgrundlage wurde. "Rich and poor, the high and the lowly, male and female - all were sharers both of his contempt and of his interest." Ob sich unser Autor tatsachlich als solch objektiver, unvoreingenommener Zeuge erweist, wird zu untersuchen sein. Ausserdem ergibt sich daraus die (zumindest fur diese Arbeit) wesentliche Frage, welches Gesamtbild der Stadt entworfen wird. Konnen wir ein abschliessendes Urteil finden oder uns aufgrund von manifesten Hinweisen erschliessen? Diese Fragen sollen anhand ausgewahlter Epigramme speziell zu einigen Berufen und der damit verbundenen Moral textnah beantwortet werden. Dazu werden inhaltliche Aspekte zusammengetragen und, sofern geboten, durch formale und sprachliche Hinweise erganzt. Niemals wird die Auswahl der Epigramme reprasentativ fur das Gesamtwerk sein konnen, noch wird bei der Analyse erschopfender Detailreichtum zu erreichen sein. Dennoch wollen wir uns dem so umfangreichen Werk unseres Autors nahern, aber eben in dem vollen Bewusstsein, dass es ein begrenzter und spezieller Einblick sein wird. Zuvor ist eine knappe Einordnung in das Gesamtwerk vonnoten, die sinnvollerweise durch einige Anmerkungen zu zeitpolitischen Umstanden zu erganzen ware.
 

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