Martyrium in Rolandslied und Neuem Testament - Ein Vergleich

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GRIN Verlag, May 8, 2009 - Literary Criticism - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Germanistische Mediävistik), Veranstaltung: Seminar: "Aussatz, Wunden, Minneleid – Krankheitsdiskurse in der mittelalterlichen Literatur", Sprache: Deutsch, Abstract: Das Rolandslied des Pfaffen Konrad ist eines der bekanntesten Epen der mittelhochdeutschen Sprachepoche. Als Adaption der französischen „Chanson de Roland“ schildert es den Kreuzzug der Gefolgschaft Karls des Großen nach Spanien gegen die dort ansässige heidnische Bevölkerung. Seinem Ziel – der vollkommenen Bekehrung der spanischen Bevölkerung – sehr nahe, widersträubt sich nur noch die Stadt Saragossa unter der Herrschaft des Königs Marsilie seiner Unterwerfung. Im Mittelpunkt der Erzählung, die schließlich im Sieg der Christen über die heidnischen Heerscharen endet, steht bis zu seinem Tod der Kreuzritter und Neffe Karls: Roland. [...] Besonders mit der Thematik des Martyriums und der Gottesgegenwart im Kampf Rolands und seiner Mitstreiter gegen die Heiden soll sich diese Arbeit befassen. Vor allem die direkten Parallelen des Epos zur Heiligen Schrift der Bibel sollen aufgedeckt und erörtert werden. Neben dem Verrat Geneluns und dem märtyrerischen Tod Rolands gilt es dabei auch die beschriebenen Himmelszeichen und Naturgewalten Gottes während der Schlacht zu untersuchen und eventuelle Bezüge zu biblischen Beschreibungen zu klären. Ich möchte zu Beginn vor allem auf die hauptsächlich interpretatorische und erörternde Absicht dieser Arbeit hinweisen, die sich nicht auf eine große Anzahl von Sekundärquellenbezügen stützt, sondern viel mehr darauf bedacht ist, sich der Primärquelle, dem ursprünglichen Text – in direktem Bezug zur Passionsgeschichte des Neuen Testaments – sensibel zu nähern. [...]
 

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