Maryse Condé "Traversée de la Mangrove" - Eine Analyse

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GRIN Verlag, 2009 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Literatur, Note: 2,7, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Institut fur Romanische Sprachen und Literaturen), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In der vorliegenden Arbeit soll die Frage untersucht werden, wie die antillanische Schriftstellerin Maryse Conde unter diesen Umstanden ihre Identitat findet und welche Bedeutung das Exil und die Ruckkehr ins Heimatland fur sie hat? Ein anderes Ziel dieser Analyse ist es zu ermitteln, wie sich die Prasenz der verschiedenen kulturellen Elemente, die sich im Laufe der Geschichte gebildet haben, sich in ihrer Literatur niederschlagen und inwiefern ihr Werk Teil der Kreolitats-und Antillanitatsbewegung ist. Dazu mochte ich auf das Werk Traversee de la Mangrove" von Maryse Conde eingehen, welches 1989 publiziert wurde, in demselben Jahr, in dem auch das oben genannte Werk Eloge de la Creolite" von Edouard Glissant erschien. In dem ersten Teil der vorliegenden Arbeit stelle ich eine biographische Kurzfassung der Autorin dar, um danach das Werk selbst vorzustellen. In dem zweiten Teil analysiere ich die Charaktere sowie den Inhalt, um diese mit den Intentionen der Autorin zu verknupfen. Schliesslich ziehe ich mein Fazit daraus., Abstract: Guadeloupe, ein Inselstaat der Franzosischen Antillen im Karibischen Meer, wurde im 17. Jahrhundert durch die Franzosen kolonisiert und damit wie die meisten europaischen Kolonien zum Schauplatz von rund 300 Jahren Ausrottung, Sklaverei, Plantagenokonomie und Unterdruckung. Die Insel wurde zum Schmelztiegel indianischer, europaischer, afrikanischer und asiatischer Bevolkerungsgruppen und Kulturtraditionen. Im 20. Jahrhundert wurden die meisten besetzten Inseln unabhangig, doch Guadeloupe und die Nachbarinsel Martinique haben seit 1946 den Status als Uberseedepartements Departements d'Outre-Mer" und sind bis heute Frankreich gleichgestellt (vgl.Gewecke 1988, S. 16-19). Im klassischen Sinne sind sie nicht po
 

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