Masken der Melancholie in Joseph Roths späten Romanen

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GRIN Verlag, 2007 - 124 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Universitat Wien (Deutsche Philologie), 235 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Corpus: Das falsche Gewicht, Radetzkymarsch, Die Kapuzinergruft., Abstract: Schon bei den ersten Begegnungen mit Roths Werk fallt die eigenartig bedruckte Atmosphare auf. Die Figuren seiner erzahlerischen Welt erweisen sich als Melancholiker, die sich jedoch hinter zahlreichen Masken verbergen. Sie versuchen auf diese Weise ihre Unzufriedenheit, ihre Mediokritat, ihre Angste zu verhullen, die Unmoglichkeit, sich in ihrer Welt zurechtzufinden zu uberspielen. Diese latent melancholische Struktur ist sehr auffallend bei seinen militarischen Charakteren, etwa bei Eichmeister Eibenschutz in Das falsche Gewicht, Carl Joseph Trotta und seinem Vater, sowie dem Freund Carl Josephs, Dr. Demant, im Radetzkymarsch. Nicht nur die Militars leiden jedoch unter der Last der verborgenen Melancholie. In der Kapuzinergruft wird besonders die junge Generation des Grossburgertums hinter ihrer Oberflachlichkeit von tiefer Melancholie beherrscht. Dieser Melancholie der meisten Figuren Roths, ihren Hintergrunden und vor allem ihren Masken in der erzahlerischen Gestaltung durch Joseph Roth auf die Spur zu kommen, war der Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit und ihr vordringliches Erkenntnisinteresse

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