Mauricio Kagel - A deux mains: Eine Analyse des 1995 geschriebenen "Impromptu für Klavier"

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GRIN Verlag, Jan 14, 2008 - Music - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: keine, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Musikwissenschaft und Pädagogik), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Analyse des 1995 erschienen "A deux mains - Impromptu für Klavier" von Mauricio Kagel. Behandelt wird zunächst eine Allgemeine Analyse. Anschließend wird das Stück als Impromptu bzw. als improvisatorisches Werk betrachtet. Peter Roggenkamp beschreibt das Stück, das Kagel 1995 komponierte und als „Impromptu für Klavier“ bezeichnete, als „formal ausgewogen“, es wechsele „zwischen virtuosen, aber nicht extrem schweren, oft zweistimmig geführten schnellen Teilen und langsamen lyrischen Partien“. Dies trifft den Charakter von A deux mains, reicht jedoch nicht aus um ein Stück dieser Komplexität ausreichend zu beschreiben. Vielmehr erkennt man in diesem Stück die von Hans-Jörg Pauli beschriebene Vorliebe Kagels für Inhomogenität und seine „unersättliche Vielschichtigkeit“: A deux mains steht in keiner festen Tonart, sondern die Noten sind in jedem Takt einzeln mit Vorzeichen versehen. Auch der Versuch ein tonales Zentrum in einem oder mehreren Takten festzulegen scheitert an den ständigen Veränderungen der Harmonien. Kagel gab dem 156 Takte langen Stück in mindestens jedem zweiten Takt eine neue Taktart, die Angaben reichen von üblichen Taktarten wie 2/4 Takt (z.B. Takt 1) und 4/4 Takt (z.B. T. 94) bis zu den ungewöhnlichen Taktarten 5/8 (z.B. T.16) und 7/16 (z.B. T. 32). Außerdem gibt Kagel einzelnen Abschnitten genaue Tempoangaben:
 

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