Mauritius Knauer und der Hundertjährige Kalender

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GRIN Verlag, Nov 8, 2002 - Literary Criticism - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut (1,0), Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fakultät Sprach- und Literaturwissenschaften), Veranstaltung: PS: Kalender im Wandel der Jahrhunderte, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit jeher sind Menschen vom Gedanken fasziniert, zukünftige Ereignisse vorhersagen zu können. So ist die Wahrsagerei wohl so alt, wie die menschliche Reflexion über die eigene Existenz. Schon sehr früh versuchten die Menschen vor allem aus den Himmelskörpern und ihren Konstellationen Aufschlüsse über Künftiges zu erlangen. Das, was wir heute Astrologie nennen, entstand in vielen Kulturen wahrscheinlich isoliert und unabhängig, jedoch immer mit dem gleichen pragmatischen Hintergrund: Die alles umfassende ewige Weltordnung zu erkennen und daraus Prognosen abzuleiten. Das Calendarium Oeconomicum Practicum Perpetuum des Langheimer Abtes Mauritius Knauer vereint auf eindrucksvolle Weise Astrologie und Ökonomie. Diese Verbindung soll in diesem Text herausgearbeitet und dargestellt werden. Die Druck- und Rezeptionsgeschichte dieses Schriftstückes ist äußert beeindruckend und zugleich ein Stück abendländischer Kulturgeschichte. Denn durch einige Eingriffe findiger Verleger wurde Knauers Werk zu dem, was vor allem in früheren Jahrhunderten als Hundertjähriger Kalender in weiten Teilen der Welt bekannt und verbreitet wurde, und auch heute noch eine enorme Anziehungskraft ausübt.
 

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