Medialität des Krieges: Anghiarischlacht

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GRIN Verlag, Apr 1, 2010 - Literary Criticism - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Leonardo da Vinci, einer der bedeutendsten Künstler des 15. und 16. Jahrhunderts komponierte ein Schlachtenbildnis, welches von seinen Zeitgenossen als ein Wunder bestaunt und Kritikern bis in die heutige Zeit Rätsel aufgibt. Dieses Bildnis stellt eine für die Geschichte der Stadt Florenz bedeutsame Schlacht dar, die Anghiarischlacht. Leonardos unvollendetes Meisterwerk, soll in dieser Hausarbeit näher betrachtet werden. Jedoch besteht einzig und allein die Möglichkeit, Kopien dieses Werkes zu betrachten, da die beiden Originalfassungen Leonardos kurze Zeit nach deren Entstehung zugrunde gegangen sind. Denn sowohl Leonardos Entwurf auf einem Karton als auch das angefangene Wandgemälde sind Opfer der politischen Wirren geworden. Dieses ist ganz besonders bedauerlich, denn die Zerstörung eines so großartigen Werkes, welches den Anfang einer neuen kunstgeschichtlichen Ära bildete, ist ein sehr großer Verlust für die Nachwelt. Glücklicherweise konnte man Skizzen des Meisters sicherstellen, welche gut verwahrt in europäischen Museen zu finden sind, an denen sich seine gedanklichen und künstlerischen Entwicklungen im Bezug auf das Gemälde nachvollziehen lassen. Zunächst möchte ich im ersten Kapitel einen kurzen Überblick über das Schaffen des Künstlers geben. Leonardo da Vinci gilt als ein Genie seiner Zeit, welcher nicht nur atemberaubende Gemälde erschuf, sich also nicht nur auf die Malerei, sondern auf die Wissenschaften verstand. Danach werde ich erläutern, wie er zu dem Auftrag kam, ein Schlachtenbild zu malen, welches bis heute seinesgleichen sucht. Außerdem werde ich erläutern, welche politischen und seelischen Verwirrungen Leonardo zur Nichtvollendung des Gemäldes veranlasst haben müssen und was daraufhin bei der Interpretation des Bildes beachtet werden muß. Im zweiten Kapitel liegt das Augenmerk dann auf der Betrachtung des Kunstwerkes. Dazu gilt es, zu klären, inwieweit das unvollendet gebliebene Material die Idee des gesamtes Gemäldes aufnimmt und inwiefern die Skizzen da Vincis das gesamte Gemälde repräsentieren.
 

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