Medien im Mittelalter

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GRIN Verlag, Sep 8, 2008 - Literary Criticism - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Vom Leib zum Buch, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So sehr sich unser Zeitalter und unsere Lebensumstände unter der Macht von Kommunikation und dem Einfluss der Medien vollziehen, war auch das Leben im Mittelalter zu einem mindestens ebenso wesentlichen Teil wie das heutige Leben von Kommunikationsmedien bestimmt. Selbstverständlich waren die mittelalterlichen Medien völlig andere, als die uns heute Bekannten. Ihre Existenz jedoch lässt sich nicht bestreiten. Spätestens mit den Arbeiten Marshall McLuhans ist die Geschichte der Kommunikationsmedien ein möglicher Ansatzpunkt für historisch- soziologische Beschreibungen geworden. Die folgende Arbeit befasst sich mit diesen bereits im Mittelalter existierenden Medien. Das Herausstellen des Themas MEDIEN IM MITTELALTER, setzt eine vorausgehende Definition des Medienbegriffs und dessen Begriffsgeschichte voraus. Ferner wird es notwendig sein, das Mittelalter historisch in eine medien- relevante Epoche einzugrenzen. Die vorliegende Arbeit beansprucht allerdings in keiner Weise eine Epochendarstellung zu liefern, die das gesamte Mittelalter untersuchen würde. Ohne die Problematik der Epocheneingrenzung zu erwähnen, betrachten wir das Mittelalter in der groben Zeitspanne von 800 bis 1400. Innerhalb dieser medien- bezogenen Epochenuntersuchung soll das Augenmerk jedoch nicht nur auf dem Medium Schrift liegen. Auch wenn die Medien Schrift und Text im Mittelpunkt gesellschaftlicher Kommunikation der mittelalterlichen Lebenswelt standen, soll im Rahmen dieser Arbeit auch auf die bisher vielleicht weniger untersuchten Medien des Mittelalters eingegangen werden. Die Beschäftigung mit den Medien des Mittelalters setzt zudem voraus, dass die Medien Text und Schrift unter Berücksichtigung der mittelalterlichen Oralität betrachtet werden. Vor dem Hintergrund des Medienbegriffs im Allgemeinen wie auch im mittelalterlichen Sinne, will die Arbeit vor allem der Frage nach der Art und Weise der Kommunikation nachgehen. In Anlehnung an das von Niklas Luhmann geprägte dreiteilige Kommunikationsmodell von Information, Mitteilung und Verstehen soll das Kommunikationsspektrum des Mittelalters aufgezeigt werden.
 

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