Medienerziehung in der Grundschule - Schulalltag zwischen Forschung und didaktischem Angebot

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GRIN Verlag, 2007 - 148 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: gut, Padagogische Hochschule Ludwigsburg (Institut fur Sprachen), Sprache: Deutsch, Abstract: Kinder sehen zu viel Fern, sitzen den ganzen Tag vor dem PC, sind deshalb unkonzentriert und sogar aggressiv! Diese Aussage ist zur Zeit uberall zu horen und zu lesen. Nun soll plotzlich auch die Schule den Computerkonsum unterstutzen und mit sogenannten neuen Medien im Unterricht arbeiten? Moderne Studien zeigen, dass die Problematik nicht im Medium selbst, sondern beim Umgang damit zu finden ist. Nach den neuen Bildungsplanen steht die Schule besonders hinsichtlich des Faches Deutsch in der Pflicht, Kinder schon im Grundschulalter dabei zu unterstutzen, neue Medien - so auch Computer und Internet - als mundige, selbstbewusste und reflektierte Nutzer einzusetzen. Dadurch soll auch verhindert werden, dass Kinder in die ausschliesslich passive Rolle des naiven Konsumenten gedrangt werden. Das Schlagwort hierfur ist "Medienerziehung." Doch wie ist es um die Voraussetzungen fur eine sinnvolle Medienerziehung bestellt? Sind die Schulen hierfur ausgerustet? Wie sieht es mit Einstellung und Kompetenz der Lehrer aus? In mehreren Schulen Baden-Wurttembergs fand hierzu und zu anderen Schlusselfragen eine Befragung statt, welche die Forderungen der Forschung, das vorhandene didaktische Angebot und den wirklichen Schulalltag gegenuberstellt
 

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Contents

vorhergehenden Untersuchungen 6 3 Ergebnisse der beiden Befragungen 6 3 1 Bedeutung von Medienerziehung in Schulen des Land
65
reihen mit Blick auf die einzelnen Verlage 7 Zusammenfassung Fazit
80
53
92
62
99
78
107
88
113
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Popular passages

Page 13 - Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün -und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. So ist es mit dem Verstande. Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint.
Page 13 - Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint. Ist das letzte, so ist die Wahrheit, die wir hier sammeln, nach dem Tode nicht mehr — und alles Bestreben, ein Eigentum sich zu erwerben, das uns auch in das Grab folgt, ist vergeblich...
Page 28 - Die Medienlandschaft und ihre Entwicklungstendenzen stellen eine Herausforderung für Erziehung und Bildung, für Schule und Unterricht dar. Man muss davon ausgehen, dass sich ein persönlichkeits- und gesellschaftsförderlicher Umgang mit den Medien nicht von selbst ergibt, sondern der Unterstützung durch Elternhaus, Kindergarten, Diese These von Tulodziecki verstärkt nochmals die Gründe und Bedingungen, die Medienerziehung im schulischen Unterricht unbedingt erforderlich machen.
Page 45 - mündiger Umgang mit Medien zur Förderung von Bildung und Demokratie" > „Ideologiekritik und Produktion eigener Medien...
Page 11 - Medien als Instrumente zur Artikulation und Durchsetzung individueller und sozialer Interessen zu erkennen und sie zur Formulierung und Durchsetzung eigener Interessen zu nutzen.
Page 36 - Handeln in einer von Medien stark beeinflussten Welt verschiedene Handlungs- und Inhaltszusammenhänge von besonderer Bedeutung sind.
Page 30 - Medien überhaupt [...] als kommunikative Instrumente betrachtet, die zur Information über eine unabhängig von ihnen existierende Wirklichkeit dienen."4.

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