Mikropolitik - Verstehen oder Erklären? Der Erkenntnisgewinn der Strategischen Organisationsanalyse nach Crozier und Friedberg

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 1,0, Veranstaltung: Mikropolitik - Machtprozesse in Organisationen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Organisationen sind heute ein zentrales, wenn nicht sogar das konstituierende Element moderner Gesellschaften. Charles Perrow ging bereits 1991 soweit zu behaupten, dass grosse Organisationen die Gesellschaft absorbiert hatten und als ihr Surrogat fungierten. Obwohl diese weitreichende These, die auf Lohnabhangigkeit, der Externalitatenlogik und auf hierarchischer Burokratie basiert, kaum noch zeitgemass und daher diskussionswurdig ist, kann doch jeder Einzelne leicht die herausragende gesellschaftliche Stellung von Organisationen nachvollziehen. Indem man sich uberlegt, welchen und vor allem wie vielen Organisationen man selbst angehort oder verbunden ist, wird deutlich, wie weitgehend der individuelle Alltag strukturiert bzw. organisiert" ist. Zu denken sei zum Beispiel an den jeweiligen Arbeitgeber oder die Gemeinde, an das Land und den Staat, in dem man lebt. In Betracht zu ziehen sind auch Parteien, Verbande oder Sport- und sonstige Vereine. Zu betonen ist weiterhin, dass man sich einer solchen Organisiertheit" kaum entziehen kann, da haufig Zwangs- oder zumindest wenig selbst bestimmte Mitgliedschaften bestehen. Ein Beispiel dafur ist u.a. die Krankenversicherungspflicht. Alle beispielhaft aufgefuhrten Systeme - die Liste liesse sich beliebig erweitern - zeichnen sich durch spezifische Ziele, eine geregelte Arbeits- bzw. Beitragsteilung und mehr oder weniger feste Grenzen aus. Ohne theoriegeleitenden Definitionen vorweggreifen zu wollen, lassen sie sich somit im allgemeinen Sinne als Organisationen begreifen (vgl. Schreyogg 1996: 9-11). [.
 

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Abschnitt Abstraktionsniveau akteurszentrierte Perspektive allerdings Analyse Ansatz von Crozier aufgefasst Aushandlung Autonomie des Akteurs Axiomen basiert begrenzte Rationalität Begriff betrachtet Bogumil und Schmid Crozier und Erhard Crozier und Friedberg Definition deutlich einzelnen Akteur Entscheidung Ergebnisse ergibt Erhard Friedberg Erkenntnisse Erklärungskraft des Ansatzes ersten ex post Fallstudien folglich formalen Regeln Forscher Friedberg 1988 Gegenspieler geneigte Leser Grenzen Handlungslogik der Akteure Handlungsmöglichkeiten Handlungsspielraum Handlungssystem Herbert Simon Hintergrund ibid individuellen Akteur Induktionsprinzip Induktionsschluss innerhalb der Organisation innerorganisatorischer intersubjektiv überprüfbar jeweiligen Akteur könnte konstituierende Kontext Kritische Rationalismus Machtbeziehungen Machtkonzept Machtquelle Menschen menschlichen Akteur Michel Crozier mikropolitische Ansatz muss Neuberger 1995 Notwendigkeit offensichtlich optimale organisationales Handeln Organisationsanalyse nach Crozier Organisationstheorie Ortmann Politikwissenschaft Popper Prinzipiell rational satisficing Sichtweise soziale Beziehungen soziale Interaktion sozialen Handelns Spiel Spielbegriff Spielregeln Spieltheorie Stelle Strategische Organisationsanalyse subjektive Handlungslogik subjektiven Rationalitäten Subjektivismus Tauschbeziehungen terms of trade theoretischen Konzepte Theorie Thomas Krebs 1996 unterstellt Verstehen oder Erklären vorliegende Arbeit Ziele Zweckrationalität

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