Modellierung von Kommunikationsprozessen in KMU-Netzwerken: Grundlagen und Ansätze

Front Cover
Springer-Verlag, Sep 15, 2009 - Business & Economics - 150 pages
0 Reviews
Kleine und mittlere Unternehmen haben eine enorme Bedeutung für die Entwicklung sowohl der deutschen als auch der europäischen Wirtschaft. Zur Sicherung ihrer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit bei sich ständig verändernden Marktbedingungen versuchen viele KMU, ihre betriebliche Entwicklung durch Kooperationen mit anderen Unternehmen zu verbessern. Die dabei entstehenden Unternehmensnetzwerke müssen wachsen und aus sich heraus ihr Fortbestehen sichern, um die Vorteile einer Kooperation nachhaltig zu nutzen. Insofern kommt den Kommunikationsprozessen zwischen vernetzt agierenden Unternehmen eine besondere Bedeutung zu. Umso verwunderlicher ist es, dass man sich bei der Vernetzung von Unternehmen zwar sehr intensiv der Gestaltung der materiellen und informationstechnischen Prozesse widmet, aber die Kommunikation aus den Betrachtungen solcher Netze weitgehend eliminiert. Die Bedeutung der Kommunikation wird nicht unterschätzt. Es kommt aber dem Autor der vorliegenden Arbeit zu, mit einem neuartigen wissenschaftlichen Ansatz eine Methode entwickelt zu haben, um genau diese Prozesse modellieren zu können. Vor diesem Hintergrund erfolgt eine systematische Analyse verschiedenster Kommunikationstheorien und -modelle, in deren Ergebnis einerseits der Begriff der Kommunikationsartefakte eingeführt wird und andererseits eine Vielzahl von Kommunikationsartefakten als potenzielle Modellierungselemente für kommunikative Aspekte beschrieben werden. Damit ist der Versuch, im Rahmen einer ingenie- wissenschaftlichen Arbeit die erkenntnistheoretischen Grundlagen der analysierten Kommunikationstheorien und -modelle zu diskutieren, mit nötigem Respekt gelungen. Bei der Auswahl einer Basismodellierungsmethode gelang es, einen umfassenden Überblick über bekannte Methoden und Sprachen der Geschäftsprozessmodellierung zu geben. Besonders hervorzuheben ist die zusammenfassende Darstellung und Würdigung von Merkmalen und Eigenschaften in Matrizen, die systematisch dazu führt, UML als Basismodellierungsmethode zu begründen.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Abbildungsverzeichnis
6
Grundlagen
7
Evolution der Kommunikation
20
Kooperationsrelevante Kommunikationsartefakte
31
Kommunikationsmodell von ShannonWeaver
33
Zusammenhänge zwischen den Kommunikationstheorien
50
Basismodellierungsmethode
57
Methode zur Modellierung von Kommunikationsprozessen in KMU
97
Diagrammhierarchie
99
Gesprächsdiagramm
114
Fazit
121
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Abbilden von Wahrscheinlichkeiten Abbildung schwach strukturierter Abbildung sprechakttheoretischer Kommunikationslandkarten Abbildung vager Prozesse abgebildet Akteur Aktivität Analyse Analysematrix ARIS Aspekte aufgrund Autopoiesis Axiome Basismodellierungsmethode bedingt möglich hoch Begriff Beschreibung Beziehungsdiagramm BPMN Business Process Darstellung ausgewählter Attributeigenschaften Darstellung sozialer Beziehungen diagramm Diagrammtypen ECAA Enterprise EPBE Erweiterbarkeit formale Rolle Geschäftsprozess Geschäftsprozessmodellierung Gesprächsbeitrag grafische Darstellung ausgewählter grafische Umfeldbeschreibung hoch Abbildung sprechakttheoretischer hoch grafische Darstellung hoch grafische Unterscheidung IDEF INCOME Information KMU-Netzwerken KODA Kommu Kommuni Kommunikationsartefakte Kommunikationsdiagramm Kommunikationsprozessen Kommunikationsquadrat Kommunikationstheorien Kooperation Koordination Kreditorenbuchhaltung Kriterien Kriterium Language Lasswell-Formel Methode Methoden/Sprachen Modeling Modellelemente Modellierung Modellierungselemente Modellierungsmethode Modellierungsmethode sollte möglich hoch Abbildung möglich hoch grafische nonverbale Kommunikation Objekten einer Klasse Objekterweiterung ist bedingt ooGPM Organonmodell Petri-Netz praktische Rolle Prozessmodellierung Radikaler Konstruktivismus Rational Rose Risiken Schulz von Thun schwach strukturierter Prozesse SeeMe Semiotisches Dreieck siehe Abbildung siehe Abschnitt sowie Sprache Sprechakt SWOT-Analyse Tabelle Unified Modeling Language Unternehmen Unterscheidung von Objekten unterschieden vage Sachverhalte Verhaltensdiagramm WatzlawiCK Wissensabbildung ist bedingt

About the author (2009)

Dr. Jens Schütze promovierte am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der Universität Chemnitz.

Bibliographic information