Motivation – Intelligenz: Voraussetzungen für Schulleistungserfolg?

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GRIN Verlag, Sep 18, 2012 - Business & Economics - 27 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,3, Universität Hohenheim (Institut für Wirtschaftspädagogik), Veranstaltung: Seminar Didaktik/Wirtschaftsdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: „Eine hochstehende Zivilisation ist angewiesen auf eine möglichst große Zahl kompetenter, ‘funktionierender‘ Individuen“ (KOZDON 1976, S. 85 zitiert nach IBBA und TU BERLIN 2011). Unser gesellschaftliches Zusammenleben und unsere Identitäten als Individuen dieser bestehenden Gesellschaft werden zunehmend durch das Prinzip der „Leistung“ determiniert. Dieses Leistungsprinzip bildet die Grundlage unserer (Leistungs-) Gesellschaft und entspricht damit einem fundamentalen Ordnungs- und Regelprinzip, welches bereits auf der Bildungsebene eine zentrale Rolle spielt. Schüler werden dabei schon früh mit unserem Leistungsprinzip konfrontiert, indem ihre Leistungen in der Schule durch Zensurgebung gemessen und ferner in Erfolg oder Misserfolg beurteilt werden. Doch wie wird Schulleistungserfolg überhaupt definiert und durch welche Einflüsse wird die Leistung in der Schule vornehmlich determiniert? Was verbirgt sich hinter dem Begriff der „Intelligenz“ und kann die naive Annahme, dass ein guter Schüler gleichzeitig auch ein intelligenter Schüler sein muss, auch empirisch bestätigt werden? Welche Bedeutung kommt dabei bei erwartungswidrig hoher oder niedriger Schulleistung dem Konstrukt der Motivation im schulischen Umfeld zu und welche Rolle spielt die Motivierung des Schülers darüber hinaus im Wirtschaftslehreunterricht? Wird ein Schüler mit mangelnder Intelligenz seine Leistungen dabei durch eine stark ausgeprägt Motivationskomponente kompensieren können, bzw. ist ein Schüler mit guten kognitiven Fähigkeiten auch ohne merkliche Leistungsmotivation in der Lage, eine gute schulische Leistung zu erbringen? Anlehnend an diese oberen Fragen soll sich der Aufbau dieser Arbeit orientieren. Zunächst wird also der Begriff der Schulleistung genauer definiert und bestimmt. Aus den multivariaten Determinanten der Schulleistung werden anschließend die Faktoren der Intelligenz und der Motivation hinsichtlich der Erfolgsmessung in der Schule genauer erörtert, wobei auf das Motivationskonzept im Kontext Schule ausführlicher eingegangen werden soll. Am Ende soll ein persönliches Gedankenexperiment zur Motivierung im Wirtschaftslehreunterricht und ein Resümee über die zu eingangs gestellten Fragen den Abschluss dieser Arbeit bilden.
 

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Abbildung anhand Anlehnung an JUNGKUNZ Anstrengung Art des Schulabschlusses ATKINSON Attributionstheorie Bedingungen Bedingungsvariable Berufsschulen besteht bestimmten Bildung und Arbeitslehre Determinanten der Schulleistung Durchschnittsnote E-F-Erwartung ebenda eigene Tüchtigkeit einzelnen Schüler Empirische Erfolg oder Misserfolg erfolgsmotivierte Personen Erfolgswahrscheinlichkeit Ergebnis erweiterte kognitive Motivationsmodell explizite Motive extrinsisch Folgenden FUNKE und VATERRODT Furcht vor Misserfolg gute Note erzielen guter Schüler H-E-Erwartung HECKHAUSEN 2010 HECKHAUSEN und HECKHAUSEN hingegen Hoffnung auf Erfolg Hogrefe IBBA Implizite Individuum Intelligenzvariable Interesse interessengeleitet intrinsisch motiviert intrinsische Anreize intrinsische Motivation Jutta und Heckhausen Klausur Kognition des Lerners Leistungsmotiv Leistungsmotivation Lernhandlung Mathe McCLELLAND misserfolgsmotivierte Personen misserfolgsorientierte Schüler Motivation und Handeln Motivationskonzept Nebenfächern niedrigen Schulleistungen Note zu schreiben Pädagogische Psychologie PILLONG Produktivitätsmodell Psychologie RHEINBERG 2002 Rückmeldung Schulerfolg Schulleistung in Anlehnung Schulnoten Selbstbewertung SELLMO Situation somit SPINATH STERN subjektive Tabelle Thematische Auffassungstest Überblicksmodell zu Determinanten Übersicht über Korrelationen Universität des Saarlandes unsere VATERRODT 2009 Verhalten Wahrschein WEINER Wirtschaftslehreunterricht Ziel zitiert nach HECKHAUSEN zitiert nach RHEINBERG zudem

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