Nach dem 11. September 2001 (Auswirkungen und Folgen für die Luftfahrt)

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GRIN Verlag, Dec 15, 2002 - Business & Economics - 42 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,7, Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn (FB Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Verkehrsbetriebswirtschaftliches Seminar Personenverkehr, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Terroranschläge vom 11. September in den USA haben innerhalb der Luftfahrtindustrie einschneidende Veränderungen hervorgerufen. Seitdem haben Fluggesellschaften weltweit mehrere Tausend Arbeitsplätze gestrichen, einige Anbieter mussten Insolvenz anmelden und selbst die großen Fluggesellschaften kämpfen um ihre Umsätze. Die Anschläge haben ein äußerst sensibles System aus den Fugen geraten lassen. Fluggesellschaften finden sich jetzt einer Situation sinkender Umsätze und steigender Kosten gegenüber. Versicherungen kündigten den Fluggesellschaften den Versicherungsschutz für Krieg und Terror, was den Luftverkehr ohne staatliche Hilfen zum Erliegen gebracht hätte. International tätige Luftverkehrsgesellschaften unterliegen Wettbewerbsverzerrungen, da sich die amerikanischen Ansichten der Regierung bezüglich Kompensationen durch den Staat für Verkehrsausfälle wegen Schließung des amerikanischen Luftraumes nach den Attentaten von denen in Europa unterscheidet. Sicherheitsvorkehrungen am Boden und in der Luft werden seither angezweifelt und neu überarbeitet. Trotzdem fehlt das Vertrauen der Passagiere, da die Durchsetzung neuer Standards mit hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist. Die Krise in der Luftfahrtindustrie hat in Europa einen Konsolidierungsprozess ausgelöst, der wegen Überkapazitäten längst überfällig war, der vor allem aufgrund staatlicher Subventionen und dem Neuaufbau von in Konkurs gegangenen Fluggesellschaften aufgehalten wird. Weltweit stehen Fluggesellschaften vor dem gleichen Problem. Kapazitäten werden aufgrund einer zu geringen Nachfrage reduziert, Flugzeuge stillgelegt und Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. Nach nun mehr als sechs Monaten kann man eine leichte Belebung der Nachfrage beobachten, die allerdings lange nicht das Niveau von vor den Terroranschlägen erreicht.
 

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