Nach der Natur: ein Elementargedicht

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Fischer Taschenbuch Verlag, 1995 - Fiction - 99 pages
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Der berühmte Meister des Isenheimer Altars Matthias Grünewald, der Naturforscher Georg Wilhelm Steller von der Beringschen Alaska-Expedition und der Autor selbst - was steckt dahinter, wenn Sebald diese unterschiedlichen Männer aus so weit auseinanderliegenden Jahrhunderten in einem 'Elementargekeit von Natur und Gesellschaft, die unweigerlich eine' 'lautlose Katastrophe' heraufbeschwört - die Naturzerstörung, welche längst im Gange ist. Dem hellsichtigen, fortschrittskritischen Beobachter beschert sie ein einsames, gedrücktes Dasein sowie die Utopie einer Natur, die den Menschen letztlich besiegen wird, um den Elementen, Pflanzen und Tieren wieder eine Existenz in Schönheit und Frieden zu ermöglichen. Sebald hat mit seinem der Natur, im weiteren Wortsinn aber auch allem Wesentlichen zugewandten 'Elementargedicht' gleichsam ein Triptychon geschaffen - ein hochpoetisches Sprachkunstwerk, das mit den Lebensläufen dreier Männer vertraut macht, die den Konflikt zwischen Mensch und Natur auf jeweils eigene Weise schmerzlich empfunden haben.

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About the author (1995)

He studied German language and literature in Freiburg, Switzerland and Manchester. He has taught at the University of East Anglia in Norwich, England since 1970. He became a professor of European literature in 1987. From 1989 to 1994 was the first director of the British Centre for Literary Translation. He was born in Wertach in Allgau, Germany in 1944.

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