Nachhaltiges Personalmanagement – Versuch einer begriffsstrategischen und konzeptionellen Annäherung

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GRIN Verlag, Aug 13, 2010 - Business & Economics - 78 pages
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Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,0, Wissenschaftliche Hochschule Lahr (Institut für Personalmanagement und Organisation), Sprache: Deutsch, Abstract: Im gesellschaftlichen Verständnis wird Nachhaltigkeit vordergründig dem Bereich Ökologie zugeschrieben. Diese Begriffsdeutung, so zeitgemäß wie sie auch sein mag, stellt ein nur verkürztes Verständnis dar. Im wissenschaftlichen Diskurs hingegen findet dieser schillernde Begriff in den verschiedensten Disziplinen Anwendung. Hier droht der Begriff zu einer leeren Worthülse zu werden, da er aktuell ein Modebegriff geworden ist. Aus der Ökologie kommend, überwand der Begriff die Grenzen der Disziplin und fand im Terrain der Betriebswirtschaftslehre Eingang. Hier wurde zunächst das Themenfeld Unternehmensführung, unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit, sehr ausführlich betrachtet, bevor in jüngster Vergangenheit das Verständnis von Personalmanagement hiervon beeinflusst wurde. Diese Sichtweise des Personalmanagements wird aktuell in der theoretischen Aufarbeitung nur von wenigen Wissenschaftlern, häufig unsystematisch, verarbeitet. Dies erscheint unter Berücksichtigung der steigenden Bedeutung des Personalmanagements für den Erfolg eines Unternehmens im Wettbewerb verwunderlich. Im zweiten Abschnitt wird zunächst der Begriff Nachhaltigkeit einer näheren Betrachtung unterzogen. Zusätzlich werden an dieser Stelle Kriterien herausgearbeitet, welche den Begriff Nachhaltigkeit außerhalb der Ökologie kennzeichnen. Nachfolgend wird diese Begriffsbestimmung auf das Personalmanagement transferiert. Das nächste Kapitel wird die Gründe aufgreifen, warum die Perspektive Nachhaltigkeit im Umfeld des Personalmanagements notwendig geworden ist. Hier werden die relevanten Gründe demographische Entwicklung sowie gesellschaftlicher Wertewandel thematisiert. Der vierte Abschnitt behandelt den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu diesen Themengebiet. Hierzu wird ein theoriegeleiteter Überblick, der sich an verschiedenen klassischen Eckpfeilern des Personalmanagements orientiert, dargestellt. Abgeschlossen wird dieses Kapitel durch die Präsentation des Praxisbeispiels Henkel. Im folgenden Kapitel wird der Grundgedanke des nachhaltigen Personalmanagements auf den bisher nur wenig in der Literatur betrachteten Aspekt Freisetzung von Personal transferiert. Den Schlussteil dieser Arbeit bildet das Resumeé.
 

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Abruf Anspruchsgruppe Anspruchsgruppenkriterium antizipativen Arbeit Arbeitgeber Arbeitgeberimages Arbeitnehmer Arbeitseinsatzes Arbeitszeitgestaltung Aspekt aufgrund Aufhebungsverträge autonome Fluktuation Begriff Nachhaltigkeit Belegschaft Bereich bereits Berücksichtigung Betrachtung betrieblichen Betriebswirtschaftslehre betroffenen Mitarbeiter Bewerber Blickwinkel der Nachhaltigkeit bspw Bundesagentur für Arbeit demographische Wandel E-Learning effizient Einsatz Entlassung Entwicklung ersten Faktoren Firma Henkel Flexibilität Flexibilitätskriterium Folgen Freisetzung Fritz Henkel führt unmittelbar Führungskräfte ganzheitlichen Gestaltung Grund hierfür Handlungsfelder häufig Hierdurch Hierunter Hierzu zählen höheren Idee der Nachhaltigkeit immaterielle Incentives individuelle innerbetrieblichen Instrumente Jahr jeweiligen Job-Rotation Kompetenzen Konzept Kosten Kostendegression Krefeld Kündigung langfristig Leistungsträger Management Maßnahmen Mitarbeiterbindung Möglichkeit Motivation muss nachfolgend aufgeführten nachhaltige Personalentwicklung nachhaltige Personalmanagement nachhaltigen Personaleinsatz Nachhaltigkeitsaspekten Nachhaltigkeitskriterien nagement nalmanagements Notwendigkeit Outplacement Partizipation Perso Personal Personalarbeit Personalbedarf Personalbedarfsplanung Personalgewinnung Perspektive Pflegeversicherung Prozess qualitativen Rahmen Rekrutierung relevanten Ressourcen Retentionmanagement Sabbatical Sichtweise sowie soziale stetig steigenden Strategiekriterium strategischen Themenfeld Personalfreisetzung Unternehmen Unternehmenskultur Verlag verschiedenen Vielzahl Vorteil weitere Weiterhin Wertewandel Wertschöpfung Wertschöpfungskriterium Zaugg Zeitverlauf Ziel Zielstellung zugleich Zukunft zunächst Zusammenhang zusätzlich

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